Untergrund sanieren und darauf einen Holzboden kleben oder
schrauben, das sollte man einem Fachmann überlassen. Auf geeignetem Untergrund
dagegen können Fertigparkett und Laminatboden mit Klick-Verbindung vom
Heimwerker schwimmend verlegt werden.
Parkett muss auf einem festen, ebenen und trockenen
Untergrund verlegt werden. Parkettleger wie Selbstverleger haben die Pflicht,
diesen Untergrund auf "Verlegereife" zu prüfen. Bei der Parkettverlegung in
Eigenleistung sollten die Hinweise und Anleitungen des Herstellers sorgfältig
befolgt werden.
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Für den Fachmann
Ist der Untergrund aus Beton oder Estrich bröckelig, rissig
oder uneben, so muss der Fachhandwerker einen verlegereifen Unterboden
schaffen. Das geschieht durch selbstverlaufende Spachtelmassen oder
Trockenbauteile wie Span- und Gipsfaserplatte. Bei Bedarf muss eine
Feuchtigkeitssperre eingebaut werden.
Mit der Verlegung massiver Holzfußböden und von zweischichtigem
Fertigparkett sollte man den Fachmann betrauen. Das Kleben, Nageln oder
Schrauben von Parkett und Dielen in verschiedenen Mustern, an Ecken und unter
Heizkörpern braucht eine geübte Hand, wie auch der Umgang mit Schleifmaschinen
und eine sachgemäße Oberflächenbehandlung.
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Für den Heimwerker
Dreischichtiges Fertigparkett und Laminatboden haben ein
Klick-Profil und werden mit einer Anleitung für schwimmende Verlegung
geliefert. Der Heimwerker muss die verpackten Fußbodenelemente aber dem Raumklima
anpassen und eine Weile dort lagern, wo sie verlegt werden sollen.
Oft wird zunächst eine gehschalldämmende Unterlage aus
Kunststoff oder Naturfasern verlegt. Damit der Boden später nicht federt und in
den Verbindungen bricht, muss dieser Untergrund sehr eben sein. Die
Installation des Oberbodens beginnt in der Regel von der Tür aus in der hinteren
linken Ecke des Raumes quer zur Fensterfront. Die Bodenelemente mit Klickprofil
werden ineinandergeschoben und heruntergedrückt. Das letzte Element wird
abgeschnitten und bildet den Beginn der neuen Reihe.
An schwierigen Stellen – Türzargen und Heizungsrohren – richtet man sich nach
der Verlegeanleitung. Wichtig ist ein ausreichender Abstand zur Wand, da Holz,
d.h. quillt und schwindet. Überdeckt wird diese Dehnfuge später mit einer
Sockelleiste.
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