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Selbst verlegt oder verlegen lassen?

Untergrund sanieren und darauf einen Holzboden kleben oder schrauben, das sollte man einem Fachmann überlassen. Auf geeignetem Untergrund dagegen können Fertigparkett und Laminatboden mit Klick-Verbindung vom Heimwerker schwimmend verlegt werden.

Parkett muss auf einem festen, ebenen und trockenen Untergrund verlegt werden. Parkettleger wie Selbstverleger haben die Pflicht, diesen Untergrund auf "Verlegereife" zu prüfen. Bei der Parkettverlegung in Eigenleistung sollten die Hinweise und Anleitungen des Herstellers sorgfältig befolgt werden.

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Für den Fachmann

Ist der Untergrund aus Beton oder Estrich bröckelig, rissig oder uneben, so muss der Fachhandwerker einen verlegereifen Unterboden schaffen. Das geschieht durch selbstverlaufende Spachtelmassen oder Trockenbauteile wie Span- und Gipsfaserplatte. Bei Bedarf muss eine Feuchtigkeitssperre eingebaut werden.

Mit der Verlegung massiver Holzfußböden und von zweischichtigem Fertigparkett sollte man den Fachmann betrauen. Das Kleben, Nageln oder Schrauben von Parkett und Dielen in verschiedenen Mustern, an Ecken und unter Heizkörpern braucht eine geübte Hand, wie auch der Umgang mit Schleifmaschinen und eine sachgemäße Oberflächenbehandlung.

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Für den Heimwerker

Dreischichtiges Fertigparkett und Laminatboden haben ein Klick-Profil und werden mit einer Anleitung für schwimmende Verlegung geliefert. Der Heimwerker muss die verpackten Fußbodenelemente aber dem Raumklima anpassen und eine Weile dort lagern, wo sie verlegt werden sollen.

Oft wird zunächst eine gehschalldämmende Unterlage aus Kunststoff oder Naturfasern verlegt. Damit der Boden später nicht federt und in den Verbindungen bricht, muss dieser Untergrund sehr eben sein. Die Installation des Oberbodens beginnt in der Regel von der Tür aus in der hinteren linken Ecke des Raumes quer zur Fensterfront. Die Bodenelemente mit Klickprofil werden ineinandergeschoben und heruntergedrückt. Das letzte Element wird abgeschnitten und bildet den Beginn der neuen Reihe.

An schwierigen Stellen – Türzargen und Heizungsrohren – richtet man sich nach der Verlegeanleitung. Wichtig ist ein ausreichender Abstand zur Wand, da Holz, d.h. quillt und schwindet. Überdeckt wird diese Dehnfuge später mit einer Sockelleiste.

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