Fertigparkett: Verklebte Verlegung von Fertigparkett

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verklebte Verlegung 1Eine weitere Möglichkeit der Verlegung ist die vollflächige Verklebung. Diese Verlegeform stellt hohe Ansprüche an den Untergrund. Dieser muss für diese Verlegung geeignet sein und notfalls entsprechend den Anforderungen vorbereitet werden.

Hierbei werden hochwertige, speziell für die Verklebung von Fertigparkett empfohlene Klebstoffe verwendet.

Ist der Untergrund entsprechend den Anforderungen vorbereitet (grundieren, spachteln), kann das Fertigparkett direkt auf dem Untergrund verklebt werden. Hierbei beachten Sie immer die Angaben des Kleberherstellers. Empfohlen werden Dispersionskleber oder lösungsmittelarme Kunstharzkleber. Diese sollten auf Untergrund und Grundierung abgestimmt sein. Auf Empfehlung des Herstellers achten.

Bei einem Anhydritestrich, muss vor dem Grundieren der Boden zusätzlich je nach Herstellerempfehlung geschliffen oder gebürstet werden.

Bei der Verlegung wird der Kleber auf den vorbereiteten Untergrund mit Hilfe eines Zahnspachtels und in richtiger Menge (laut Angaben des Herstellers) aufgebracht.

In dieses Kleberbett, werden dann die Fertigparkettelemente gelegt und mit Hilfe der entsprechenden Werkzeuge, fugenfrei in Nut und Feder zusammengefügt.

verklebte Verlegung 2 Das erste Element mit der Nutseite an die Wand legen und die benötigte Bewegungsfuge (hirnseitig) durch Keil oder Abstandshalter herstellen. Danach weitere Elemente ohne Kleber anfügen, entsprechend des Raummaßes.

Das letzte zu verlegende Element dieser Reihe umdrehen, bis an die Wand stoßen und die Kürzung bis zum vorletzten Element kennzeichnen. Achten Sie hierbei auf die benötigte Dehnungsfuge von ca. 1,0 - 1,5 cm und rechnen Sie diese beim Kürzen mit ein.

Sollten die Wände nicht rechtwinklig verlaufen, achten Sie darauf, die zu kürzenden Elemente entsprechend dem Wandverlauf zu schneiden.

Haben Sie die erste Reihe mit der Kürzung des letzten Elementes exakt bestimmt, nehmen Sie alle Elemente wieder auseinander. Dann tragen Sie die für die erste Reihe benötigte Menge Kleber auf. Auch bei der weiteren Verlegung nur soviel Kleber aufbringen, wie Sie in der offenen Tropfzeit verlegen können. Nun legen Sie das erste Element an die Wand und bringen auch längsseitig Keile ein, um auch hier die benötigte Dehnungsfuge wie hirnseitig zu gewährleisten. Diese Dehnungsfuge ist über die gesamte Reihe zu gewährleisten.

Jetzt die weiteren Elemente ins Kleberbett legen und mit Hilfe eines Schlagklotzes und Hammers fugendicht zusammenfügen. Dann fortlaufend bis zum letzten Element der ersten Reihe, welches Sie mit Hilfe eines Zugeisens anfügen. Auch dann die Dehnungsfuge (hirnseitig) mit einem Holzkeil gewährleisten. Achten Sie auf einen exakten Kantenverlauf längsseitig, notfalls mit Richtscheit oder ähnlichem prüfen.

verklebte Verlegung 3Mit dem Rest des gekürzten Elementes aus der ersten Reihe, beginnen Sie wieder vorn, die zweite Reihe (immer wieder auf Dehnungsfuge hirnseitig wie oben beschrieben achten) zu verlegen. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Stirnstöße immer einen Versatz von 30-40cm zu denen der Vorreihe aufweisen. Wenn Sie drei Reihen verlegt und entsprechend des Wandverlaufes ausgerichtet haben, sollten Sie diese mit Hilfe von Verlegezwingen oder Spanngurten mäßig miteinander verspannen. Die so verspannten drei Reihen, dann etwas ruhen lassen, bis zum leichten Abbinden des Klebers (Hersteller Angaben beachten). Dann verlegen Sie weiter in der beschriebenen Form, bis zur letzten Reihe.

Oft kommt es vor, dass es bei der letzten Reihe nicht möglich ist, ganze Elemente zu verlegen. Hier müssen Sie wieder die exakte Breite der letzten Reihe bestimmen. Dazu gehen Sie wie folgt vor: Drehen Sie das Element der letzten Reihe um, legen dieses an die Wand und kennzeichnen längsseitig die benötigte Breite. Achten Sie hierbei wieder auf die benötigte Dehnungsfuge von ca. 1,0-1,5 cm und rechnen Sie diese beim Kürzen mit ein. Dann laut Kennzeichnung das Element der Länge nach kürzen.

Ist die exakte Breite der letzten Reihe bestimmt, legen Sie die Elenente wie gehabt ein und fügen diese mit Hilfe des Zugeisens und Hammer fugendicht an die vorherige Reihe an.

Sie sollten auch hier längsseitig die Dehnungsfuge mit Keilen sichern und mehrere Stunden so belassen.

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