Fertigparkett: Verlegeanleitung für VITO Click-Parkett

Allgemeines

Vorbereitung

Hilfsmittel

Verlegeanleitung für Parkett

Heizrohre

PARKETT auf Fußbodenheizung

Pflegeanleitung

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Allgemeines:

Ein behagliches Raumklima setzt eine Raumlufttemperatur von 20 - 22° C sowie eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 – 60 % voraus. Das PARKETT ist auf diese Klimawerte und somit auf Ihr Wohlbehagen abgestimmt. Das Naturprodukt Holz fällt in Farbe und Struktur unterschiedlich aus und reagiert auf Veränderungen der Klimawerte. Daher ist es wichtig, einen Abstand von min. 15 mm zur Wand und allen aus dem Boden ragenden Teilen (Heizrohre, Säulen etc.) einzuhalten. Bei Beachtung der nachfolgenden Verlegeanleitung werden die Einflüsse jahreszeitlicher Klimaschwankungen des PARKETTS dauerhaft ausgeglichen.

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Vorbereitung:

Zu Abb. 1-5:

  • Der Unterboden muss eben, trocken und fest sein.

  • Vorhandene Unebenheiten im Unterboden sind auszugleichen bzw. zu spachteln.

  • Alte Dielenböden sind nachzuschrauben, um das Knarren zu beseitigen.

  • Jeglicher Unterboden muss trocken sein und gegen aufsteigende Feuchtigkeit von unten geschützt werden. Für die Isolierung kann eine PE-Folie verwendet werden.

  • Vor dem Verlegen muss das PARKETT min. 48 Stunden bei Raumtemperatur (18–20°C) in der geschlossenen Originalverpackung lagern.

  • Bei "hartem" Untergrund ist zwischen PARKETT und Unterboden eine elastische Zwischenlage als Trittschallschutz einzubringen (z.B. Korkschrotmatte oder PE-Schaummatte).

  • Teppichböden über 4 mm Stärke müssen entfernt werden.

  • Für die optimale Verlegung des PARKETTS muss der Raum vermessen und die Einteilung der einzelnen Parkettdielen getroffen werden. Gegebenenfalls ist die erste Diele längsseits und querseits anzupassen. Längsseitig darf das Dielenmaß 50 cm nicht unterschreiten, breitseitig sollte das Dielenmaß der ersten und letzten Dielenreihe symmetrisch sein.

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Hilfsmittel:

Für die Verlegung von Parkett benötigen Sie:

  • Wasserwaage

  • Schlagholz

  • Metermaß

  • Winkel

  • Richtschnur

  • Holzkeile

  • Isolier- und Trittschall – Folie

  • Zugeisen

  • Bohrer (Heizrohrausbohrung)

  • Kappsäge

  • (Parkettleim)

Eine Anbringung von Leim auf der unteren Nutwange ist normtechnisch nicht vorgeschrieben, wird jedoch empfohlen.

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Verlegeanleitung für Parkett:

Zu Abb. 6: Die erste Dielenreihe wird mit der Feder zur Wand gelegt: Zwischen Diele und Wand werden Holzkeile eingesetzt, welche einen Abstand von 15 mm garantieren.

Zu Abb. 7 und 8: Die letzte Diele der einzelnen Reihen wird Nut an Nut gelegt und angezeichnet. Das Endstück gesägt und mittels Zugeisen eingesetzt. Der Wandabstand der letzten Diele muss stirnseitig ebenfalls 15 mm betragen.

Zu Abb. 9: Die nächste Reihe wird mit dem Abschnitt der vorhergehenden begonnen. Bei der Verlegung ist darauf zu achten, dass bei der Diele die einzelnen Stirnstöße mit einem Versatz von mindestens 50 cm verlegt werden. Drücken Sie die Längsseite der einzelnen Diele im schrägen Winkel gegen die Dielenreihe. Pressen Sie die Diele zusätzlich nach vorne und drücken Sie gleichzeitig gegen den Boden.

Zu Abb.10: Mit der nächsten Diele verfahren Sie in gleicher Weise, beachten jedoch, dass Sie zwischen den vorherigen Dielen und der Stirnseite der einzusetzenden Diele einen Abstand von ca. 5 mm einhalten!

Zu Abb. 11: Mit Hilfe eines Schlagholzes verschließen Sie, durch vorsichtiges Schlagen gegen die rechte Stirnseite, die beiden Dielen perfekt miteinander. Um die horizontalen Schubkräfte zu stabilisieren, setzen Sie am Anfang der Dielenreihe einen Keil, oder Abstandhalter ein. Dies ermöglicht ein problemloses Verriegeln ohne die Stabilität der bereits verlegten Fläche zu gefährden.

Zu Abb. 12 und 13: Die letzte Dielenreihe muss unter Umständen in Längsrichtung geschnitten werden (siehe Abb.1 Raumabmessung). Beim Längsschnitt wird ein Dielenstück auf die vorletzte Dielenreihe gelegt und der exakte Schnitt, unter Berücksichtigung der 15 mm Wandabstand, angezeichnet. Die letzte Dielenreihe wird mittels Zugeisen eingepasst. Sobald der Leim ausgehärtet ist, werden die Holzkeile entfernt und die Sockelleisten wandseitig montiert.

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Heizrohre:

Zu Abb. 14: Ausbohren der Heizrohrlöcher mittels Holzbohrer, welcher mindestens 20 mm größer als die Heizrohre sein muss.

Zu Abb. 15: Zuschnitt siehe Abbildung.

Zu Abb. 16: Das gesägte Parkettstück beleimt einsetzen.

Zu Abb. 17: Einsetzen der Heizrohrmanschette.

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PARKETT auf Fußbodenheizung:

Das Parkett ist geeignet zur Verlegung auf Bodenheizungen. Möglich sind sowohl verklebte als auch schwimmende Konstruktionen. Bei der nicht verklebten Parkettverlegung muss eine erhöhte Trägheit der Regelcharakteristik in Kauf genommen werden. Auf jeden Fall sind die nachstehenden Vorschriften und Anweisungen des Herstellers zu befolgen.

  1. Die maximale Oberflächentemperatur soll aus physiologischen Überlegungen den Wert von 26°C nicht überschreiten.

  2. Die Heizungsrohre müssen mit mindestens 30 mm Estrichbeton überdeckt sein.

  3. Wie bei anderen Belägen, muss auch bei Parkettverlegungen die Heizung, nachdem der Estrich seine Endfestigkeit erreicht hat, während mindestens 14 Tagen mit mindestens halber Last in Betrieb sein (Aufheizprotokoll durch Heizungsinstallateur.)

  4. 1-2 Tage vor der Verlegung ist die Heizung auszuschalten und muss nach der Verlegung langsam innerhalb von 3-4 Tagen wieder auf Temperatur gebracht werden (Verlegetemperatur 18 - 20°C).

  5. Die maximale Restfeuchtigkeit des verlegereifen Estrichs darf 1,5 % (CM-Messung) nicht überschreiten.

  6. Es ist für eine normale Befeuchtung des Raumes zu sorgen (50 – 60% rel. Luftfeuchtigkeit), um so einer natürlichen Fugenbildung vorzubeugen.

  7. Bei Verklebung des Fertigparkettbodens wenden Sie sich an den Kleberhersteller bzw. an Ihren Parketthändler.

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Pflegeanleitung:

Durch die Versiegelung ist das Parkett gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit geschützt. Im Normalfall erfolgt die laufende Reinigung mit einem Haarbesen oder Staubsauger. Trittspuren und haftender Schmutz werden mit einem angefeuchteten, gut ausgewrungenen Wischtuch beseitigt. Haushaltsreiniger sind verboten. Zur regelmäßigen Pflege des PARKETTS gehört ein Parkettpolish, welches Sie im guten Fachhandel erwerben. Bei der Erstpflege nach Verlegung wird das Polish unverdünnt mit einem Tuch gleichmäßig auf dem Boden verteilt; beachten Sie hierbei die Pflegerichtlinien des Pflegemittelerzeugers.

Sämtliche Empfehlungen sind Erfahrungswerte aus der Praxis. Da es sich bei dieser Verlegeanleitung um eine Kurzfassung handelt, kann für den Einzelfall keine Gewährleistung übernommen werden. Dielen müssen vor der Verlegung auf sichtbare Schäden kontrolliert werden. Offensichtliche Defekte nach Verlegung können nicht reklamiert werden. Bei Schwierigkeiten wenden Sie sich an Ihren Händler.

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