Vor der Verlegung muss die Rechtwinkligkeit des Raumes überprüft werden. Ggf. nicht der schrägen Wand folgen, sondern im Winkel verlegen. Verlegerichtung wählen: diagonal oder gerade Um eine gerade Bezugsreihe zu schaffen, sollte die erste Platten-Reihe entlang einer Anschlagleiste (Setzlatte ) verlegt werden. Dazu die Setzlatte auf den Unterboden schrauben (Vorsicht bei Fußbodenheizung). Abstand der zur Raummitte zeigenden Setzlatten-Kante zur Wand: Breitenmaß der Verlegeeinheit + 1 cm Wandabstand als Dehnungsfuge. Anstelle mit der Setzlatte kann die Anlegekante auch mit einem Schnurschlag markiert werden. Die Verlegung beginnt an der zur Raummitte zeigenden Setzlatten-Kante zur gegenüberliegenden Wandseite hin. Zu allen Wänden und festen Gegenständen ist eine Dehnungsfuge von 1cm einzuhalten. Die Platten entlang der Richtlatte ins Kleberbett legen. Die Platten mit der flachen Hand leicht ans Kleberbett anklopfen. Dabei die Platten nicht auseinander drücken und nicht aus der Form bringen. Platte an Platte fugenlos anreihen. Letzte Platte in jeder Reihe zuschneiden und Teilplatte einlegen. Mit dem Plattenrest neue Verlegereihe beginnen, dabei auf Musterrapport achten. Klebstoff exakt in der Breite der jeweiligen Verlegereihe auftragen. Platten in der letzten Reihe entlang der Wand auf Maß zusägen. Dabei Dehnungsfuge beachten. Richtlatte entfernen und die fehlende erste Plattenreihen auf den Boden kleben. Dabei Fläche vorsichtig begehen. Ruhepause: Nach Parkettverklebung die Parkettfläche 4-6 Tage ruhen lassen. Einhaltung der Ruhephase zur Rückbildung der Verformung nach Feuchtigkeitsannahme durch Klebstoff. Während der Verlegung und der Ruhephase dürfen 75% rel. Luftfeuchte nicht überschritten werden, um spätere Fugenbildung zu vermeiden. |