Allgemeines
Die Parkettversiegelung hat die Aufgabe, die
Holzoberfläche vor Verschmutzung und Verschleiß zu schützen. Die modernen
Versiegelungslacke sind wasserbasierend, schadstoffarm, nicht brennbar und
beinahe geruchlos.
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Empfehlung
Für Holzböden besonders geeignet sind die Versiegelungslacke von Bona aus Schweden (wasserbasierte Parkettlacke)
Bona Tec Plus - geeignet für die Oberflächenbehandlung
von Parkett- und Holzböden mit normalen Verschleiß
Bona Tec Mega
- geeignet für die Oberflächenbehandlung von Parkett- und Holzböden, die
mittlerem oder starkem Verschleiß ausgesetzt sind
Bona Tec
Traffic - geeignet für alle gebräuchlichen
Parkettarten mit starkem bis extremen Verschleiß.
Die jeweiligen Auftragsmethoden richten sich nach
den speziellen Einsatzbereichen. Bei stark beanspruchten Böden ist es
empfehlenswert, eine Grundierung mit Bona Tec Prime vorzunehmen.
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Arbeitsanleitung
Nach dem letzten Schleifgang wird die Oberfläche
gründlich mit dem Staubsauger gereinigt. Dabei müssen die Schuhe sauber sein,
damit keine Flecken oder Kratzer entstehen können. Wenn kein Staub mehr auf der
Oberfläche ist, kann man mit dem Versiegeln beginnen. Den jeweiligen
Versiegelungslack trägt man mit einer Rolle oder einer Streichbürste gleichmäßig
so auf, dass auf einen Quadratmeter etwa 120 Gramm Lack kommen. Diese Menge
erzielt man normalerweise mit den sattgetränkten Auftragsgeräten.
Man beginnt mit dem Versiegeln auf der Seite des
Lichteinfalls und arbeitet vom Licht weg. So kann man die versiegelte Fläche ständig
beobachten und eventuelle Fehlstellen sofort nacharbeiten. Der Versiegelungslack
wird in Streifen von ca. 1,50 m auf der gesamten Raumbreite ausgestrichen.
Danach muss er ca. 2 Stunden trockenen. Die Oberfläche muss vor Staub geschützt
werden. Inzwischen kann die Oberfläche durch aufstehende Holzfasern rau
geworden sein. Dann muss ein Zwischenschliff ausgeführt werden.
Dazu nimmt man eine Handschwingschleifmaschine mit 120er Körnung. Falls
keine Maschine zur Verfügung steht, schleift man einfach per Hand nach, bis die
Oberfläche gleichmäßig glatt ist.
Schleifstaub nach dem Zwischenschliff absaugen. Nach gründlicher
Reinigung erfolgt der zweite Versiegelungsauftrag. Der zweite
Versiegelungsanstrich wird genauso durchgeführt wie der erste. Soll die
Holzoberfläche besonders widerstandsfähig werden, kann man noch ein drittes
Mal versiegeln. Dazu muss der zweite Auftrag trocken, die Oberfläche leicht
angeraut und der Staub sorgfältig abgesaugt worden sein.
Die Lebensdauer der Versiegelung ist neben der Pflege, von der Eigenverschleißfestigkeit
des Lackes und der Schichtstärke der Versiegelung abgängig. Darum ist in jedem
Fall eine ausreichende Lackmenge aufzutragen.
Während des Versiegelns sollte die Sonne nicht direkt auf die bearbeitete Fläche
scheinen, weil sich sonst unter Umständen Blasen bilden können. Je besser der
Raum belüftet, desto schneller trocknet der Lack.
In der ersten Woche nach der Versiegelung muss die Oberfläche noch geschont
werden. So lange braucht der Lack, um seine endgültige Härte und seine vollen
Gebrauchseigenschaften zu erreichen. Erst kann man Teppiche und Läufer ohne
Bedenken auslegen.
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