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Holzhärte von Parkett nach Brinell - was ist das?

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Neben vielen natürlichen Eigenschaften hat Holz – wie jedes Material – eine bestimmte Härte, die in Brinell gemessen wird und – je nach Holzart – unterschiedlich ausfällt.


Was sagt die Holzhärte von Parkett aus und wie wird sie gemessen?



  • Die Holzhärte berechnet sich aus der mechanischen Eindringtiefe einer Hartmetallkugel mit festgelegter Prüfkraft, die während einer vorgegebenen Belastungszeit in die Oberfläche des zu prüfenden Holzes gedrückt wird.

  • Der dafür benötigte Kraftaufwand, der die Kugel zur Hälfte ihres Eigendurchmessers in das Holz eindringen lässt, wird als Härtegrad bezeichnet.

  • Er ist vom Widerstand des jeweiligen Holzes abhängig und wird in Deutschland gemäß der Norm ISO 3350 in Brinell (N/mm²) angegeben.

  • Es wird zwischen zwei Brinellwerten unterschieden: quer zur Faser und längs zur Faser.

  • Je höher der Brinellwert ausfällt, desto härter und widerstandsfähiger ist das Holz gegenüber Punktbelastungen wie Absätzen, Möbel oder herunterfallenden Gegenständen.


Wir klassifizieren unser Parkett in vier Holzhärte-Kategorien:



  1. extrem hartes Parkett (Bambus)

  2. sehr hartes Parkett (Eiche)

  3. hartes Parkett (z.B. Buche)

  4. mittelhartes Parkett (z.B. Nussbaum)


Grundsätzlich gilt, dass Tropenhölzer mechanischem Druck besser standhalten als heimische Nadelhölzer wie Fichte, Kiefer und Lärche. Der Härtegrad von Eiche liegt zwischen 23 und 42 N/mm² und zeichnet das beliebte Holz als ein mittelhartes bis hartes Naturmaterial aus, dessen erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischem Druck die Entstehung von Druckstellen senkt. Daher ist ein Holzfußboden aus Eiche vollkommen bedenkenlos im Wohnbereich einsetzbar.