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Wie kann ich Parkett verlegen?

Beim Verlegen von Parkett gibt es 3 verschiedene Möglichkeiten: vollflächige Verklebung, schwimmende Verlegung und Nageln. Wir erläutern Ihnen die Vor- und Nachteile.


Parkett-verlegen-Syda-Productions-FotoliaVollflächige Verklebung


Wer sein Parkett ein ganzes Leben lang nutzen will, für den ist die vollflächige Verklebung optimal. 


Vorteile



  • fest verklebtes Parkett macht keine Klappergeräusche

  • das Abschleifen und Renovieren ist bei festgeklebtem Parkett einfacher


Nachteile



  • höhere Kosten durch entsprechende Untergrundvorbereitung (Grundieren oder Spachteln), Klebereinsatz und bei Bedarf durch Kosten für den Parkettleger

  • längere Einbauzeit durch die Trockenphase des Klebers


Schwimmende Verlegung


Die schwimmende Verlegung ist die einfachste Art der Verlegung. Dank einfacher Klick-Technik erfreut sich die schwimmende Verlegung besonders im Heimwerkerbereich großer Beliebtheit. Unter dem Holz muss vollflächig eine Trittschalldämmung verlegt werden.


Vorteile



  • schnelle und einfache Verlegung - in Eigenleistung möglich

  • in der Regel ist die Oberfläche bereit geölt oder lackiert und muss nicht weiter behandelt werden


Nachteile



  • nur bedingt für Fußbodenheizung geeignet


Nageln/Schrauben


Die älteste Art der Parkettverlegung ist das Nageln bzw. Schrauben. Beim Nageln werden die Parkettstäbe mit einem Druckluftnagler in der Nut und Parkettriemen in der Feder schräg vernagelt. Diese Verlegeart wird heute weniger angewendet.


Vorteile



  • Untergründe der Konstruktion sind elastisch, sorgen für ein angenehmes Gehgefühl

  • das Parkett kann wieder aufgenommen werden


Nachteile



  • zeitintensivste Verlegeart

  • eine geeignete Unterkonstruktion muss vorhanden sein

  • Verlegung auf Fußbodenheizung nicht möglich