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Boo2Go

Bambus - nachhaltig und ökologisch

Auch im Bereich der Bodenbeläge ist das Thema Nachhaltigkeit ein wesentlicher Bestandteil. Aus diesem Grund erfreut sich gerade das Bambusparkett immer höher werdender Beleibtheit. Bambus gilt als das härteste Holz der Welt und ist eigentlich gar kein Holz, sondern ein Gras. Die Bambusrohre wachsen nach dem Abschlagen weiter und können schon nach fünf Jahren erneut geerntet werden.

 

Der Faserbambus

In der Herstellung wird zwischen dem klassischen und dem Faserbambus unterschieden. Bei der Produktion von Faserbambus werden die abgeschlagenen und eingesammelten Bambusrohre willkürlich und ungeordnet miteinander verpresst. Dieses Verfahren sorgt dafür, dass ein lebendiges und beinahe chaotisches, dennoch natürlich scheinendes Muster der wild gemixten Bambusrohre entsteht. Faserbambus erweckt den Eindruck, als würde das Holz eine Maserung aufweisen, wie sie auch bei Parkett aus klassischen Hölzern zu sehen ist.

 

Der klassische Bambus

Der klassische Bambusboden weist eine andere Verarbeitungstechnik auf. Dabei werden die Bambusrohre der Länge nach gespalten, anschließend verdichtet und mit einem Harzsystem verklebt. Dabei wird zwischen einer horizontalen und einer vertikalen Anordnung der einzelnen Bambusstäbe unterschieden. Die Stäbe werden in eine Form gelegt und anschließend gepresst. Dabei wird ein Druck von mehreren Tonnen ausgeübt, womit dem Bambusparkett seine extreme Härte verliehen wird.

 

Viel Bambus - keine Haptik

Im Gegensatz zu allen Vinyl- und Echtholzböden weist Bambusparkett keine Oberflächenstrukturierung auf. Die Oberfläche ist glatt und eine entsprechende Haptik nicht vorhanden. Das fehlende Relief ist auf die extrem harten Eigenschaften der Bambusböden zurückzuführen, welche durch den Pressvorgang zugeführt werden. Der Bambus weist anschließend keine weichen Bestandteile auf, welche durch spezielle Techniken herausgearbeitet werden können.

 

Unser Boo2Go Bambusparkett wird in drei verschiedenen Verlegemustern angeboten:

  • + Multistab (horizontal)
  • + Fineline (vertikal)
  • + Landhausdiele 1-Stab

 

Wir geben zu, dass diese Bezeichnungen etwas verwirrend sind, weshalb wir Sie natürlich aufklären wollen. Fangen wir zunächst mit der Bezeichnung „horizontal" an. Stellen Sie sich ein Bambusrohr vor, welche der Länge nach halbiert oder geviertelt wird. Das Rohr ist hohl, weshalb anschließend halbe beziehungsweise geviertelte Rohre entstehen. Diese werdem nebeneinander „hingelegt" und verpresst. Die Bambusrohre werden dadurch breiter und ergeben durch die Anordnung mehrerer nebeneinander liegender Bambusrohre das Verlegemuster Multistab.

 

Das Multistab-Verlegemuster wird jedoch auch bei der vertikalen Anordnung realisiert, jedoch als „Fineline" bezeichnet, weil damit die vertikale Anordnung der einzelnen Bambusrohre gemeint ist. Das bedeutet, dass diese nicht nebeneinander hingelegt, sondern aufgestellt werden. Und zwar auf ihre Schnittkante, um anschließend verpresst zu werden. Dabei entsteht ein schmaleres Muster.

 

Soll der Bambusboden jedoch als Landhausdiele 1-Stab verlegt werden, kann dies nur mittels Faserbambus umgesetzt werden. Das bedeutet, dass der wie oben beschriebene willkürlich angeordnete und miteinander verpresste Faserbambus zu Landhausdielen 1-Stab geschnitten wird. Mit diesen großen Dielen lassen sich die Verlegemuster „Schiffsboden" und „Englischer Verband" realisieren, bei denen die Stirnkanten versetzt zu den Längskanten der umliegenden Reihen angeordnet werden.

 

 

 

 
   
 

Hinweis: Holz ist ein Naturprodukt. Farbe und Struktur der hier gezeigten Photos bzw. der hier gemachten Angaben können abweichen. Sie sind auch abhängig von den technischen Gegebenheiten des Betrachters.