Parkett in der Küche

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Letzte Woche besuchte uns ein Ehepaar in unserem Showroom und fragte uns, ob es möglich und sinnvoll ist, Parkett auch in der offenen Küche zu verlegen. Wir finden: in jedem Fall! Lesen Sie hier die Tipps, die sich das Ehepaar von uns eingeholt hat.

Im Wohnzimmer hat sich Parkett schon seit vielen Jahren, wenn nicht gar Jahrzehnten durchgesetzt. In der Küche hingegen ist ein Holzboden eher seltener anzutreffen. Denn, wo gehobelt wird, fallen Späne, übertragen auf eine Küche bedeutet das: Wo gekocht wird, da schwappt mal Wasser auf den Boden, fällt ein Messer hin oder geht Porzellan zu Bruch. Der Bodenbelag in der Küche muss widerstandsfähig sein, um auch über längere Zeit ansprechend auszusehen. Besonders offene Wohnküchen verlangen nach einem (optisch) durchgängigen Bodenbelag, der gerade im Wohnbereich ein behagliches Ambiente schafft. Mit Leichtigkeit kreiert ein Parkettboden diese natürliche und angenehme Atmosphäre.

Welches Parkett für die Küche?

Prinzipiell kann in der Küche jeder Holzboden verlegt werden. Damit Sie lange Freude an Ihrem Parkett in der Küche haben, achten Sie besonders auf:

  • Für den Küchenbereich empfehlen wir ein gut geöltes, fest verklebtes Massivparkett oder Fertigparkett mit einer hohen Nutzschicht. Dieses Parkett wird Ihnen über Jahre treue Dienste erweisen. Kleinere Kratzer lassen sich problemlos mit Holzreparatur-Sets ausbessern. Außerdem können Sie diese Parkettböden mehrmals professionell abschleifen (lassen), wenn es notwendig wird.
  • Dabei sollte der Boden so verlegt werden, dass Sie für spätere Renovierungen nicht automatisch den kompletten Boden inklusive Wohnbereich mit abschleifen müssen, sondern dass Sie beispielsweise „nur“ bis zur Türschwelle oder Schiene abschleifen können.
  • Die Oberfläche des Parketts für die Küche erhält den besten Schutz durch eine geölte Behandlung. Besonders im sensiblen Kantenbereich der einzelnen Parkettstäbe verhindert das Öl das Eindringen von umgekippten Flüssigkeiten. Rasch entfernte Feuchtigkeitsspuren können einem mit Öl behandelten Boden kaum etwas anhaben. Dieser Schutz setzt eine kontinuierliche, regelmäßige Pflege des Bodens voraus.
  • Falls Sie diesen Aufwand umgehen möchten, ist natürlich auch eine Lackierung möglich, wobei der Lack die Kanten des Parketts nicht so gut wie das Öl schützt. Daher kann es bei umgeschüttetem Wasser zu Schäden unterhalb der Lackierung kommen. Was nach der Trocknung bleibt, sind Quellschäden oder zumindest Stellen, die einen grauen Schleier aufweisen. Hier hilft dann nur ein erneutes Abschleifen.

Gut zu wissen: Ein positiver Aspekt ist, dass ein lackiertes Parkett in der Küche generell den täglichen Gebrauchsspuren besser trotzen kann als eine geölte Oberfläche.

Geölte Landhausdielen bei Parkett Direkt

Sie merken, beide Schutzmöglichkeiten bieten Vorteile. Sie entscheiden, was besser zu Ihnen und Ihrem Leben passt. Das Ehepaar hat sich nach unserer Beratung für eine geölte, rustikale Landhausdiele aus Eiche ausgesprochen. Gern beraten wir Sie – persönlich, telefonisch oder per Mail – zu Ihrem Küchenboden.


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