Leitfaden zum Frühjahrsputz: Parkett

Normalerweise würden wir bei diesen herrlichen Frühlingstemperaturen nach draußen eilen, um uns die Sonnenstrahlen direkt auf die Haut scheinen zu lassen. Wahrscheinlich würden wir uns mit einem Freund/ einer Freundin auf einen Plausch im nächsten Café treffen. Normalerweise … nun können wir an den äußeren Umständen nicht viel ändern, an unserem direkten Umfeld schon. Falls Sie Gefahr laufen, dass Ihnen Zuhause die Decke auf den Kopf fällt, probieren Sie es mal mit einem intensiven Frühjahrsputz.

Dieser fördert nicht nur lang ersehnte Bücher oder vermisste Puzzleteile ans Tageslicht, sondern sorgt durchaus für gute Laune. Wichtig beim gründlichen Aufräumen und Reinigen ist: Denken Sie nicht nur an die Schränke, Regale und Schubladen, sondern auch an Ihre Fußböden.

Wie Sie insbesondere Parkettböden richtig reinigen, das erfahren Sie hier: Die beste Faustregel für einen intensiven Frühjahrsputz ist: von oben nach unten. Das bedeutet, dass Sie sowohl Etagen – falls Sie in einem mehrgeschossigen Haus wohnen – als auch Zimmer stets von oben nach unten aufräumen und säubern sollten. So vergessen Sie keine Ecke.

So reinigen Sie Ihren Holzfußboden richtig

Wenn Sie beim Holzboden angekommen sind, gehen Sie in folgenden Schritten vor.

Das Abstauben

Bevor Sie Ihr Parkett wischen, ist es absolut notwendig, dass Sie Ihren Holzboden gründlich absaugen beziehungsweise fegen. Bitte säubern Sie dabei nicht nur die üblichen Laufwege. Hier kommt es auf Gründlichkeit an. Ziehen Sie Ihr Sofa vor - Achtung, eventuell benötigen Sie hier Hilfe beim Anheben, sonst könnten Kratzer entstehen -, kriechen Sie in Ecken, schauen Sie unter Tischbeinen und unter Teppichen nach. Nutzen Sie bei Ihrem Staubsauger den passenden Aufsatz für Parkett.

Damit Sie den Überblick behalten, welchen Teil des Bodens Sie bereits abgestaubt und später gewischt haben, ist es hilfreich, den Boden in Bereiche aufzuteilen.

Das Wischen

Für eine richtige Reinigung ist es essenziell, die Oberflächenbehandlung Ihres Parketts zu kennen. Also zu wissen, ob es versiegelt, gewachst oder geölt ist. Danach wählen Sie das entsprechende Reinigungsmittel. Falsche Reiniger lassen Ihren Echtholzboden stumpf und matt aussehen. Er wird grau oder verfärbt sich unschön und ist letztendlich ruiniert. Achten Sie daher auf den entsprechenden Reiniger für Ihren Parkettboden und verwenden Sie für die feuchte Reinigung nur Wischmopps aus Baumwolle. Nutzen Sie keine Mikrofasertücher, da an ihnen schnell kleine Steinchen hängen bleiben, die Ihren Boden verkratzen.

Reinigung von versiegelten Holzböden

Nachdem Sie abgestaubt haben, ist das Wischen dran. Wenn Sie einen versiegelten Parkettboden haben, reinigen Sie bitte mit einem dafür vorgesehenen Bodenreiniger. Wir empfehlen Ihnen, beim Unterhalt das Zwei-Eimer-System zu verwenden. 

Gut zu wissen: Das Wischen in Richtung der Holzmaserung minimiert das Verfangen von Fasern des Wischmopps an rauen Stellen im Parkett.

Reinigung von geölten Böden

Wenn Ihr Parkett nicht versiegelt ist, sondern geölt, dann ist es umso wichtiger, einen entsprechenden, sanften Reiniger zu benutzen. Besonders hartnäckige Flecken können Sie mit einem Parkettintensivreiniger beseitigen. Dieser nimmt sowohl die Schutzschicht des Bodens ab als auch den Schmutz mit auf. Anschließend tragen Sie eine Parkettöl auf, sodass die Oberschicht wieder geschützt ist. So kann Feuchtigkeit nicht ins Holz eindringen und das Parkett erhält mehr Brillanz.

Parkett reparieren

So ein intensiver Frühjahrsputz ist auch eine gute Gelegenheit, kleinere Kratzer oder Macken im Holz auszubessern. Bei kleineren Kratzern geben Sie etwas Pflegeöl auf ein weiches Tuch und reiben Sie dies über den Kratzer, bis er nicht mehr zu sehen ist. Bei größeren Kratzspuren sorgt Holzkitt oder Parkettwachs für Abhilfe. Wichtig, versuchen Sie die Farbe Ihres Holzbodens zu treffen.

Falls Sie weitere Fragen zum Thema „Parkett und Frühjahrputz“ haben, rufen Sie uns an oder mailen Sie uns. Wir sind auch während der Corona-Krise für Sie da.

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