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Die Begriffe Schiffsboden und Landhausdielen werden sehr häufig beim Parkettboden verwendet. Es gibt allerdings einen enormen Unterschied. Vor allem beim Fertigparkett beziehen sich beide Begriffe auf die Nutzschicht und bezeichnen eine Stilart.
Vergleich Schiffsboden und Landhausdiele


Gemeinsamkeiten
als Fertigparkett haben beide Arten eine geölte oder lackierte Oberfläche
beiden Parkettböden verfügen über i.d.R. Klick-Systeme, die sich zur schwimmenden Verlegung als auch zur vollflächigen Verklebung eignen
sie eignen sich für das Verlegen auf einer Warmwasser-Fußbodenheizung
bei unseren Kunden besonders beliebt ist die Holzart Eiche
Was kennzeichnet eine Landhausdiele?
Die typischen Merkmale bei einer Landhausdiele sind folgende:
- ▶ Die Deckschicht einer Diele, die im Landhausstil hergestellt wurde, verfügt nur über eine Holzschicht.
- ▶ Diese kann beispielsweise aus gebürsteter oder handgehobelter Eiche bestehen.
- ▶ Diese Schicht wird direkt aus dem Inneren eines Baumstammes gesägt und zu einer Holzschicht verarbeitet. Daher leitet sich auch der Begriff 1-Stab-Diele ab.
- ▶ Die Länge der Dielen kann variieren.
- ▶ Bei großen Zimmern kommt das Design der Landhausdiele besonders gut zur Geltung.
Vorteile der Landhausdiele
Dieses Design sorgt für ein sehr homogenes Erscheinungsbild, wirkt beruhigend und strahlt eine gewisse edle Note aus. Am besten kommt dieses Parkett in großen Räumen und auf großzügigen Flächen zur Geltung. Dank der geraden, breiten und langen Dielen wird die natürliche Maserung des Holzes betont.
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Was ist ein Schiffsboden?
Im Gegensatz zu einer Landhausdiele besteht die Nutzschicht beim Schiffsboden aus bis zu drei verschiedenen Holzstäben einer Holzart. Das heißt, drei Holzstücke, die aneinander geleimt wurden, bilden eine Diele und werden 3-Stab genannt.
Dadurch, dass die Holzstäbe sich im Aussehen immer ein wenig voneinander unterscheiden und leicht versetzt parallel verlegt werden, entsteht ein sehr lebendiger, aber auch harmonisch wirkender Parkettboden. Diese Lebendigkeit verleiht dem Raum etwas Natürliches und ist das Gegenteil von durchgestylt. Dieses Parkett ist sehr robust und äußerst stabil. Das wussten übrigens schon die Wikinger. Denn der Name Schiffsboden lässt sich bis in diese Zeit zurückverfolgen. Für kleinere Räume eignet sich dieses Parkett, da es Räume optisch strecken kann.
Gut zu wissen: neben dem Schiffsboden als Massivparkett gibt es auch das Verlegemuster Schiffsboden, das mit einzelnen Parkettstäben verwirklicht werden kann. Hierfür eignet sich massives Stabparkett als auch das sogenannte Einzelstabparkett. Dieses besteht aus zwei Schichten - einem Träger und der Nutzschicht aus Edelholz, die bereits geölt oder lackiert ist.
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Landhausdielen und Schiffsboden im detaillierten Vergleich
Kriterium
Landhausdiele (1-Stab)
Schiffsboden (3-Stab)
Hinweis
Optik
Ruhiges, großflächiges Dielenbild
Belebtes, kleinteiliges Stab-Bild
Kleine Räume → oft 3-Stab; große/offene Räume → oft 1-Stab
Raumwirkung
Betont Raumlänge, wirkt großzügig
Wirkt dynamischer, Kanten weniger betont
Längs zur Hauptlichtquelle verlegen
Typische Abmessungen
Breiter & länger (z. B. 180–260 × 1800–2400 mm)
Decklage mit drei versetzten Stäben
Größere Elemente = weniger sichtbare Fugen
Preis-Tendenz
Meist höher
Eher budgetfreundlich
Bei gleicher Qualität ist 3-Stab oft günstiger
Nutzschicht (Fertigparkett)
Üblich 2,5–6 mm
Üblich 2,5–4 mm
2,5–3 mm ≈ 1–2× schleifbar; 3,6–4 mm ≈ 2–3×
Kanten / Fase
Häufig 4-seitig gefast
Meist mikro-Gefuge
Stärkere Fase = sichtbares Fugenraster
Oberfläche
Geölt, lackiert, teils strukturiert
Geölt oder lackiert, eher fein
Öl reparierbar, Lack pflegeleichter
Verlegung
Schwimmend oder verklebt
Schwimmend oder verklebt
Verklebung = bessere Akustik
Typische Use-Cases
Loft, offene Wohn-/Essbereiche
Kinderzimmer, Flure, Homeoffice
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