Wozu benötige ich eine Trittschalldämmung?

Sie wollen Ihre Landhausdielen, Schiffsboden, Vinyl- oder Korkboden schwimmend verlegen (lassen)? Dann ist eine Trittschalldämmung (meist) unverzichtbar.

Gründe für Trittschalldämmung

  • Anders als bei der vollflächigen Verklebung, ist der Boden bei einer schwimmenden Verlegung nicht am Untergrund fixiert. Durch den direkten Kontakt mit dem Unterboden kann beim Gehen ein klapperndes Geräusch entstehen: Trittschall wirkt nach unten ("Untermieter") und Gehschall ist das, was man selber hört und meist als unangenehmes "Klackern" beim Laufen wahrnimmt. Durch die Dämmung wird der Schall auf ein Minimum reduziert.
  • Die wärmeisolierende Eigenschaft der Trittschalldämmung schützt gegen aufsteigende Kälte.
  • Mit einer Trittschalldämmung gleichen Sie minimale punktuelle Unebenheiten im Unterboden einfach und schnell aus. So sparen Sie Geld, da Sie auf andere Ausgleichsmaßnahmen verzichten können.

Bitte beachten Sie, dass nach VOB DIN 18365 die Notwendigkeit einer Dampfbremse besteht, wenn Sie den Boden auf einen mineralischen (bspw. Estrich oder Spachtelmasse) verlegen. Bei diesen sogenannten PE-Folien handelt es sich um keine Trittschalldämmung. Sie dienen vielmehr dazu den Boden vor aufsteigender Feuchtigkeit zu schützen.

Gut zu wissen: Korkböden und Vinylböden mit SPC- und HDF-Träger besitzen mit ihrer Korkschicht bereits eine integrierte Trittschalldämmung. Bei Verlegung auf Estrichen oder Spachtelmasse benötigen Sie eine zusätzliche Dampfbremse.

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