Gibt es einen Unterschied zwischen Hochkantlamellen- und Industrieparkett?

Für den einen gilt es als Abfallprodukt, für den anderen bildet es mit seiner Farbgebung einen besonders interessanten Parkettboden, der eine außergewöhnlich dicke Holzstärke hat: Hochkantlamellenparkett.

Hochkantlamellenparkett entsteht bei der Produktion von Mosaikparkett als Abfallprodukt. Die ,abfallenden' Holzblättchen sind circa acht bis zehn Millimeter breit und bis zu 23 Millimeter hoch und verfügen über einen einheitlichen Querschnitt. Allerdings werden sie nicht nach Farbe sortiert. Das ist auch der Grund, wieso der auch als Industrieparkett bezeichnete Bodenbelag farblich reizvolle Kompositionen aufweisen und somit einen Raum das besondere Etwas verleihen kann.

Die Holzlamellen werden mittels Klebestreifen hochkant auf eine zu einer Verlegeelement verarbeitet und vollflächig verklebt verlegt.

Die Hochkantlamellen können aufgrund ihrer Holzstärke öfter abgeschliffen werden. Dies war der Grund, weshalb man es früher ausschließlich in stark beanspruchten Bereichen und auf Industrieflächen verlegt hat. Somit erhielt das Hochkantlamellenparkett seinen Zweitnamen: Industrieparkett.

Unser Tipp: Bevor Sie den Kleber auf Ihren trocknen und sauberen Boden verteilen, sollten Sie alle Pakete Ihres Industrieparketts öffnen und gegebenenfalls nach Farbgebung etwas sortieren. Somit verhindern Sie, dass Ihre Bodenfläche zu „bunt" wirkt oder Sie setzen genau wegen der Farbunterschiede gezielt besondere „Effekte". 


Das könnte Sie auch interessieren:

Blogartikel: Industrieparkett - Vorteile und Nachteile
Blogartikel: Massivparkett oder Mehrschichtparkett?
Blogartikel: Was ist Mosaikparkett?


Industrieparkett bei Parkett Direkt