Wie nachhaltig ist ein Korkboden?

Sie sehen ihn nicht immer sofort, aber Sie bemerken ihn, besonders wenn er nicht da ist. Dabei kann er bei verschiedenen Wirkungsfeldern sehr nützlich sein: an Häusern, in Wohnungen, als Teil der Fußbekleidung oder als Bestandteil eines gemütlichen Abendessens. Die Rede ist von Kork.

Schon die Römer kannten die hervorragende Trittdämmung dieses Naturstoffes und nutzten Kork für ihre Sandalen. Heute wird diese Eigenschaft bei einem sehr nachhaltigen Hausbau angewandt – entweder als Dämmgranulat oder als Korkboden. Kork gilt als ein sehr nachhaltiges Material.

Aber warum ist das so?

Kork wird aus der gleichnamigen Korkeiche hergestellt. Dafür müssen die Bäume nicht gefällt werden. Die Korkrinde wird vorsichtig von Hand mit einer Axt geschält. Anschließend benötigt der Baum neun Jahre für eine neue Rinde. Portugal gilt mit seinen 736 000 Hektar großen Korkwäldern als größtes Anbaugebiet. Dort sind die Eichen natürlich gewachsen. Mit ihnen ist eine einzigartige Flora und Fauna entstanden, die rund 200 Tierarten Lebensraum bietet. Zudem gelten Korkeichen als gute Kohlendioxidsenker. Dies alles macht Kork zu einem sehr nachhaltigen Fußboden.

Wussten Sie, dass Erntebäume bis zu zwei Jahrhunderte alt werden können. Die Korkeiche liebt es heiß und trocken und wächst selbst dort, wo andere Bäume längst eingegangen wären.

Ein Boden aus Kork ist fußwarm und schalldämmend

Kork gilt als der Naturstoff, der am besten dämmt (Wärme- sowie Schalldämmung). Diese gute Eigenschaft ist in der wabenförmigen Struktur des Korks begründet. Die eingeschlossenen Luftschichten schlucken den Schall und sind hervorragende Wärmespeicher, die den Korkboden angenehm fußwarm machen. So sparen Sie langfristig Strom und Geld, denn der Kork speichert die Wärme und Sie können Ihre Warmwasser-Fußbodenheizung früher abschalten. 

Sehen Sie hier ein Video, wie aus der Rinde der Korkeiche ein Korkboden wird!

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Und wenn Sie nun auch noch ein genussvoller Weintrinker sind, dann können Sie noch nachhaltiger werden. Dämmen Sie mit diesen Korken Ihr Haus. Sie haben kein Haus? Kein Problem, der Naturschutzbund Deutschland e. V. NABU, sammelt gern Ihre alte Weinkorken und verleiht ihnen ein weiteres, langlebiges Leben als Dämmgranulat.*


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Quellennachweis:

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/aktionen-und-projekte/korkampagne/ http://www.amorim-cork.de/fileadmin/user_upload/Service_Veroeffentlichungen/Veroeffentlichungen/Dossier_07_Korkirrtuemer.pdf