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Welcher ist der richtige Boden für Hunde?


Hallo Christian und Thomas,

wir möchten unser Haus umgestalten und sind auf der Suche nach einem neuen Boden, den unsere Hunde (ein junger Dackel und ein älterer Golden Retriever) auch mögen werden. Können Sie uns ein paar Tipps geben, welcher Boden der richtige für unsere Hunde ist und gibt es Böden, die Sie uns empfehlen?

Ihre Familie Schulz


Hallo Familie Schulz,

sehr gerne geben wir Ihnen einige Tipps. Schließlich sollen sich Ihre Hunde ja wohlfühlen auf dem neuen Boden. Teppich, Fliesen, Parkett: Die Auswahl ist groß und nicht jeder Bodenbelag eignet sich gut für ein Haustier wie einen Hund. Der Fußboden sollte sich einfach reinigen lassen sowie nicht zu rutschig, kalt oder hart sein. Zusätzlich muss er robust genug sein, um den Krallen Ihrer Hunde sowie möglichen Ausscheidungen zu widerstehen.

Infrage kommen in Ihrem Fall beispielsweise Parkett oder ein Vinylboden. Allerdings spielen weitere Unterschiede eine Rolle: So eignet sich nicht jedes Parkett gleichermaßen für Hundebesitzer wie Sie.

Teppich und Fliesen sind oft nicht optimal

Ein Teppich ist weich, oft warm und für ein Tier wie Hund oder Katze daher angenehm. Allerdings bringt insbesondere ein Hund vom Spaziergang Dreck ins Haus und dann kann es schwierig werden, den Teppichoden zu reinigen. Bei jungen, nicht stubenreinen Hunden kommen weitere Verunreinigungen hinzu, die ebenfalls nicht einfach zu beseitigen sind. Solche Probleme haben Sie bei Fliesen nicht. Im Vergleich zum Teppichboden sind sie pflegeleicht und robust. Allerdings bilden Fliesen zugleich relativ harte, kühle und glatte Böden, sind also wenig rutschfest. Ein Hund fühlt sich daher oft nicht sehr wohl auf dem Fliesenboden und das Risiko steigt, dass er sich verletzt.

Ein Vinylboden hat viele Vorteile

Vinylböden sind für Hundehalter oft eine gute Wahl. Vinyl kann wie ein Holzboden aussehen, das Material lässt sich relativ leicht und schnell reinigen. Darüber hinaus ist die Rutschfestigkeit bei Vinyl besser als bei einem Fliesenboden. Nicht aufgewischte Feuchtigkeit kann einen fest verklebten Vinylboden nicht schaden.

Parkett und Hund: Das geht auch!

Vielleicht bevorzugen Sie Parkett? Es ist im Vergleich zu Laminat und einem Vinylboden meistens teurer, aber oft auch etwas edler. Parkett besteht komplett aus Holz, wobei man Massivholz- und Mehrschichtparkett unterscheidet. Die letztgenannte Variante besitzt eine Massivholz-Oberfläche auf einem ein- oder mehrschichtigen Untergrund. Er besteht beispielsweise aus einem Holzwerkstoff, der im Vergleich zum Massivholz günstiger ist. Wer wie Sie mit Hunden zusammenlebt und Parkett als neuen Boden plant, sollte sich aber eins bewusst machen: Kratzer auf dem Boden lassen sich kaum ausschließen. Die Auswahl von geeignetem Parkett kann das Risiko jedoch deutlich reduzieren. Entscheidet man sich für ein Parkett aus hartem Holz wie Buche, sind tiefe Kratzer durch das Tier deutlich seltener.

Ebenfalls hart ist Eichenholz.

Landhausdielen mit einer gebürsteten Oberfläche aus Eiche bieten zudem nochmals einen deutlich besseren Halt als beispielsweise Fliesen, Laminat oder geschliffenes, lackiertes Parkett. Neben der Härte des Holzes ist die Oberflächenbehandlung wichtig: Geöltes Parkett ist für Hundebesitzer besser als lackiertes. Auf glänzenden, lackierten Oberflächen hinterlassen die Pfoten von Hund oder Katze schnell Kratzer. Die matte, geölte Oberfläche ist im Vergleich dazu unempfindlich. Geöltes Parkett lässt sich einfach auffrischen

Ein weiterer Vorteil: Ist das Parkett geölt, können Sie es nach einiger Zeit relativ einfach wieder auffrischen, indem Sie einfach nachölen. Durch das Nachölen wird Ihr Boden noch besser gegen Abnutzungserscheinungen geschützt. Hilft Ölen nicht mehr, können Sie das Parkett komplett abschleifen.

Falls Sie noch weitere Fragen rund um den besten Fußboden für Hunde haben, kontaktieren Sie uns einfach erneut. Sie erreichen unsere Bodenexperten unter 030 2639 6570.

Ihr Thomas Schnittker

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Gebürstete Landhausdielen verzeihen viele Kratzer


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