Parkett mit Klicksystem verlegen – vollständige Anleitung

Inhaltsverzeichnis

Dank des Klicksystems lässt sich Parkett schnell und unkompliziert verlegen. Als handwerklich geübter Laie können Sie das gut selbst durchführen. Die folgende Anleitung führt Sie durch alle erforderlichen Schritte – von der Vorbereitung des Untergrunds bis hin zur optimalen Pflege des fertig verlegten Bodens.

Ob ein Parkett mit Klicksystem für Sie die richtige Wahl ist und welche Sonderfälle zu berücksichtigen sind, erfahren Sie ebenfalls in diesem Ratgeber.

Ist Parkett mit Klicksystem für mich geeignet?

Ihre individuellen Bedürfnisse sowie Ihre Wohnsituation bestimmen, ob Parkett mit Klicksystem für Sie geeignet ist. Diese Bodenbelag-Art wird typischerweise schwimmend verlegt, da das besondere Kantenprofil ausreichend Stabilität für die kleberfreie Verlegemethode bietet.

Stellen Sie sich die folgenden Fragen:

Möchten Sie die Verlegung selbst durchführen?

Legen Sie Wert auf eine möglichst unkomplizierte Untergrundvorbereitung?

Soll der Boden nach der Verlegung sofort begehbar sein?

Ist Ihnen eine günstige und schnelle Verlegung wichtiger als eine maximale Haltbarkeit?

Soll der Boden rückstandslos und leicht wieder entfernbar sein?

Möchten Sie das Parkett oder zumindest Teile davon wiederverwenden, z. B. nach einem Umzug?

Wenn Sie alle Fragen mit „Ja“ beantworten, ist ein schwimmend verlegtes Klickparkett für Sie geeignet. Falls Sie einige Fragen mit „Nein“ beantwortet haben, können Sie diese Parkettart dennoch wählen und den Belag vollflächig verkleben statt ihn schwimmend zu verlegen.

Entscheidungshilfe: Klickparkett schwimmend verlegen oder vollflächig verkleben?

Massivparkett sowie Mehrschichtparkett mit Nut-Feder-Verbindung müssen immer vollflächig verklebt werden. Parkett mit Klicksystem hingegen lässt Ihnen die freie Wahl in Bezug auf die Verlegemethode. Nutzen Sie die folgende Tabelle als Entscheidungshilfe.

Mehr Informationen: Einen umfangreichen Vergleich der zwei Verlegearten samt Tipps finden Sie in unserem Detailartikel zum Thema: Parkett verlegen: schwimmend oder verklebt.

Dann empfehlen wir eine vollfächige Verklebung von Fertigparkett mit Klicksystem

Gegebenheit

Warum?

Raumlänge oder Raumbreite > 8 m bis 10 m

keine zusätzliche Dehnungsfuge auf der Fläche erforderlich

Starke Frequentierung/hoher Belastungsgrad

bietet maximale Stabilität und Haltbarkeit

Warmwasser FBH ist vorhanden

optimale Wärmeeffizienz durch Verbindung von Untergrund & Oberbelag

Leiser Boden gewünscht

angenehm leise Akustik, keine Trittschalldämmung nötig

Dann empfehlen wir eine schwimmende Verlegung von Parkett mit Klicksystem

Gegebenheit

Warum?

Verlegung in gemietetem Wohnraum

leicht rückbaubar, i. d. R. keine Zustimmung des Vermieters nötig

DIY-Verlegung geplant

für Laien leichter umsetzbar

Knapper Zeitplan

Boden ist sofort nach Verlegung begehbar

Knappes Budget

weniger aufwändig und somit günstiger, selbst bei Profi-Verlegung

Klickparkett verlegen: Verlegerichtung, Startpunkt und Dehnungsfuge planen

Sie können das Fehlerpotenzial bei der DIY-Verlegung von Parkett schon im Vorfeld mindern, indem Sie sich gut vorbereiten. Die folgende Liste zeigt, welche Aspekte dabei zu berücksichtigen sind.

  • Raum gründlich ausmessen
    • Länge und Breite
    • Dehnungsfuge an allen Wänden einkalkulieren (10 mm bis 15 mm)
  • Verlegerichtung festlegen
    • Lichteinfall: Verlegerichtung parallel zum Lichteinfall für fugenlose Optik
    • Raumform: längs betont Länge, quer betont Breite, diagonal gleicht verwinkelte Räume aus
  • Abstandskeile platzieren
    • 10 mm bis 15 mm
    • an allen Wänden und am Türübergang
    • hin zu allen unbeweglichen Bauteilen
  • Nötige Mindestbreite der letzten Reihe beachten
    • Dielen der letzten Reihe dürfen nicht schmaler als 5 cm sein
    • Dielen der ersten Reihe bei Bedarf entsprechend zuschneiden

Schwimmende Verlegung von Parkett mit Klicksystem

Sie können das Parkett schwimmend verlegen, da die Kanten mit einem praktischen Klickprofil versehen sind. Die Dielen werden Stück für Stück ineinandergesteckt, sodass eine lückenlose, stabile Fläche entsteht. Wie das genau funktioniert, erfahren Sie in der folgenden Anleitung.

Material- & Werkzeugliste

Alles Nötige für die schwimmende Verlegung auf einen Blick

  • Parkettboden (Raumfläche + 5 % bis 10 % Verschnitt)
  • Trittschalldämmung
  • Dampfbremse* (bei mineralischem Untergrund)
  • Klebeband
  • Cuttermesser
  • Zollstock
  • Bleistift
  • Stich- oder Handkreissäge, ggf. Lochsäge

* Alternativ können Sie eine Trittschalldämmung mit integrierter Dampfbremse wählen, beispielsweise die Dämmunterlage Vinsound Plus.

Vorbereitung des Untergrunds

Der Untergrund muss eben, trittfest, trocken, rissfrei sowie staub- und fettfrei sein. Da der Oberbelag nur aufliegt, verzeiht schwimmendes Parkett kleinere Unebenheiten im Untergrund. Höhenunterschiede von weniger als 3 mm pro laufendem Meter können bestehen bleiben.

Größere Unebenheiten müssen Sie zunächst mit Spachtelmasse ausgleichen. In unserem Ratgeber erfahren Sie im Detail, wie Sie den Unterboden und Estrich vorbereiten sollten.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Verlegerichtung in schmalen Räumen

Schritt 1: Dampfbremse auslegen


  • Breiten Sie die PE-Folie auf der Fläche aus. Die Bahnen sollten sich dabei um circa 10 cm überlappen und circa 2 cm an den Wänden hochstehen.
  • Fixieren Sie die Übergänge mit Klebeband.
Verlegerichtung in breiten Räumen

Schritt 2: Trittschalldämmung verlegen


  • Rollen Sie die Dämmmatte aus. Die Bahnen sollten dabei nicht überlappen, sondern nahtlos aneinander liegen.
  • Schneiden Sie die Matte mit dem Cuttermesser an den Wänden ab und fixieren Sie die Nähte mit Klebeband.
Verlegerichtung in schmalen Räumen

Schritt 3: Erste Dielen der ersten Reihe verlegen


  • Legen Sie die erste Diele mit der Nutseite an die Wand. Die Abstandshalter stellen die nötige Dehnungsfuge von 10 mm bis 15 mm sicher.
  • Um die erste Reihe zu legen, klicken Sie die folgenden Dielen jeweils stirnseitig in die vorherige und klopfen Sie mit Gummihammer und Schlagholz behutsam nach.
Verlegerichtung in breiten Räumen

Schritt 4: Letzte Diele der ersten Reihe verlegen


  • Drehen Sie die letzte Diele der ersten Reihe um und schieben Sie sie bis an die Wand (Dehnungsfuge berücksichtigen).
  • Kennzeichnen Sie das Ende der vorletzten Parkettdiele mit dem Bleistift.
  • Kürzen Sie die letzte Diele an dieser Stelle und fügen Sie sie mithilfe des Zugeisens ein.
  • Das Reststück verwenden Sie als erstes Stück der folgenden Verlegereihe.
Verlegerichtung in schmalen Räumen

Schritt 5: Weitere Reihen verlegen


  • Fahren Sie wie beschrieben Reihe für Reihe fort und klopfen Sie nach dem Zusammenklicken der Elemente jeweils stirnseitig und längsseitig nach.
  • Dabei müssen die Stöße der Dielen in nebeneinanderliegenden Reihen um 30 cm bis 40 cm versetzt sein.
Verlegerichtung in breiten Räumen

Schritt 6: Verlegung um Heizungsrohre


  • Sägen Sie an den entsprechenden Stellen ein Loch in die jeweilige Diele sowie einen Ausschnitt, damit Sie das Parkettstück an das Rohr schieben können.
  • Rechnen Sie 30 mm zum Kreisumfang hinzu, um die Dehnungsfuge (10 mm bis 15 mm) rundum zu gewährleisten.

Vollflächige Verklebung von Klickparkett

Wenn Sie das Fertigparkett vollflächig verkleben möchten, benötigen Sie trotz des praktischen Klicksystems ein hohes Maß an handwerklichem Geschick. Wir empfehlen Ihnen, diese anspruchsvolle Arbeit einem Profi zu überlassen. Falls Sie die Verlegung dennoch selbst erledigen möchten, dient Ihnen die folgende Anleitung als Hilfestellung.

Material- & Werkzeugliste

Alles Nötige für die vollflächige Verklebung auf einen Blick

  • Zugeisen
  • Tuch
  • Bodenwalze (im Baumarkt ausleihbar)
  • ggf. Spachtelmasse
  • ggf. Grundierung
  • Sockelleisten
  • Abdeckrosetten
  • Übergangsprofile

Vorbereitung des Untergrunds

Auch bei der vollflächigen Verklebung muss der Untergrund trittfest, trocken, rissfrei sowie staub- und fettfrei sein. Im Gegensatz zur schwimmenden Verlegung müssen bei dieser Verlegemethode selbst kleine Höhenunterschiede ausgebessert werden, um spätere Unebenheiten im Parkett zu vermeiden.

Je nach Beschaffenheit benötigen Sie somit Spachtelmasse und gegebenenfalls eine Grundierung, um die Haftung des Klebers zu verbessern. Beachten Sie hierzu unsere Tipps und Hinweise zum Thema „Unterboden und Estrich vorbereiten”.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Verlegerichtung in schmalen Räumen

Schritt 1: Dielen Probe legen


  • Parkettkleber behält seine Haftung nach dem Auftragen nur für eine bestimmte Zeit (Offenzeit).
  • Um Verzögerungen und Fehler während der Verlegung zu vermeiden, werden die Dielen bei dieser Verlegemethode vor dem Einsatz des Klebers in jeder Reihe trocken zur Probe gelegt und vorab zugesägt.
Verlegerichtung in breiten Räumen

Schritt 2: Kleber auftragen


  • Geben Sie den Parkettkleber mit dem Zahnspachtel B15 auf den Boden und ziehen Sie die Masse glatt.
  • Wichtig: Geben Sie den Kleber immer stückweise auf den Boden, um seine Offenzeit nicht zu überschreiten. Nur so ist eine maximale Haftung gewährleistet.
    • Legen Sie hierfür die Dielen für ein bis zwei Reihen vor (je nachdem, wie viele Reihen Sie vor Ablauf der Offenzeit des Klebers bequem schaffen).
    • Zeichnen Sie ein, wo diese Fläche endet.
    • Tragen Sie den Kleber nur auf diese Fläche auf, verlegen Sie die Dielen in diesem Bereich und wiederholen Sie diesen Ablauf im Anschluss wie beschrieben.
Verlegerichtung in breiten Räumen

Schritt 3: Erste Dielen der ersten Reihe verlegen


  • Legen Sie die erste Diele in das Kleberbett und drücken Sie sie fest. Die zuvor platzierten Abstandshalter helfen Ihnen, die Dehnungsfuge von 10 mm bis 15 mm einzuhalten.
  • Fahren Sie mit den weiteren Dielen fort und klopfen Sie sie mit Gummihammer und Schlagholz jeweils stirnseitig aneinander, sodass sie nahtlos verbunden sind.
  • Wischen Sie aufsteigende Klebereste immer sofort mit einem feuchten Tuch ab.
Verlegerichtung in schmalen Räumen

Schritt 4: Letzte Diele der ersten Reihe verlegen


  • Nehmen Sie das bereits zuvor gekürzte letzte Parkettstück der ersten Reihe zur Hand und legen Sie es mithilfe des Zugeisens in das Kleberbett.
  • Stellen Sie erneut eine fugendichte Verbindung zur vorherigen Diele her.
  • Mit dem Rest der letzten Diele beginnen Sie die folgende Verlegereihe.
Verlegerichtung in breiten Räumen

Schritt 5: Weitere Reihen verlegen


  • Fahren Sie wie zuvor beschrieben fort: Legen Sie die Dielen in jeder Verlegereihe trocken zur Probe, kürzen Sie sie auf die entsprechende Länge (Versatz der Stöße: 30 cm bis 40 cm) und tragen Sie nur die nötige Menge Kleber auf.
  • Achten Sie stets auf eine fugendichte Verbindung zur Stirn- und Längsseite.
  • Fahren Sie am Ende mit der Bodenwalze über die Fläche, um Luftblasen im Kleber zu beseitigen.
Verlegerichtung in breiten Räumen

Schritt 6: Verlegung um Heizungsrohre:


  • Aussparungen für Heizungsrohre sägen Sie mit der Lochsäge in die Diele, zuzüglich 30 mm Kreisumfang für eine rundum verlaufende Dehnungsfuge (10 mm bis 15 mm).
  • Sägen Sie auch einen Ausschnitt, sodass Sie das Parkettstück an das Rohr schieben können.

Sonderfall: Parkett mit Klicksystem auf Warmwasser-Fußbodenheizung (FBH)

Wenn Sie Parkett auf einer Warmwasser-Fußbodenheizung verlegen möchten, beachten Sie bitte die folgenden Tipps:

  • Vor der Verlegung des Oberbelags muss ein fachgerechter Auf- und Abheizvorgang der FBH durchgeführt werden. Die entsprechenden Protokolle für Estrich und Fußbodenheizung geben Auskunft über den genauen Ablauf.
  • Wählen Sie ein Parkett aus einem ruhigen Holz mit guter Wärmeleitfähigkeit (z. B. Eiche).
  • Der gesamte Bodenaufbau darf einen Wärmedurchlasswiderstand von maximal 0,15 m²K/W aufweisen. Bei der schwimmenden Verlegung muss die Unterlage mit einberechnet werden.
  • Während der Verlegung auf einer FBH sollte die Oberflächentemperatur des Estrichs 15 °C bis 18 °C betragen (ca. 20 °C bis 25 °C Wasservorlauftemperatur).

Um eine optimale Wärmeeffizienz zu gewährleisten, sollten Sie Parkett auf einer Warmwasser-Fußbodenheizung immer vollflächig verkleben. Der Parkettkleber muss wärmebeständig und vom Hersteller für diesen Einsatzbereich freigegeben sein.

Die schwimmende Verlegung ist bei einer Warmwasser-Fußbodenheizung weniger optimal, da der Estrichboden und der Oberbelag hier nicht direkt verbunden sind. Eine wärmebeständige und leitfähige Unterlage mit einem niedrigen Wärmedurchlasswiderstand (idealerweise < 0,01 m²K/W) kann die Wärmeeffizienz bei dieser Verlegemethode jedoch verbessern.

Tipp: Orientieren Sie sich bei diesem Sonderfall auch an unserem Ratgeber zum Thema Parkett und Fußbodenheizung.

Was ist der Wärmedurchlasswiderstand?

Der Wärmedurchlasswiderstand gibt an, wie gut ein Material den Wärmefluss hemmt. Er wird in Quadratmeter Kelvin pro Watt gemessen (m2K/W).

  • Ist eine gute Wärmedämmung gewünscht (z. B. bei Hauswänden), sollte der Wärmedurchlasswiderstand hoch sein.
  • Soll das Material die Wärme möglichst ungehindert weiterleiten (z. B. bei Bodenbelag auf einer Fußbodenheizung), sollte der Wärmedurchlasswiderstand niedrig sein (< 0,15 m²K/W).

Abschlussarbeiten & Erstpflege

Wenn Sie das Klickparkett schwimmend verlegt haben, ist der Boden sofort begehbar und Sie können direkt mit den Abschlussarbeiten fortfahren.

Bei der vollflächigen Verklebung hingegen müssen Sie zunächst die Trockenzeit des Klebers abwarten. In der Regel können Sie den Boden nach 12 bis 24 Stunden vorsichtig betreten und nach mindestens 48 Stunden vollständig belasten. Beachten Sie jedoch immer die Hinweise des Kleberherstellers.

Abschließende Maßnahmen:

Sägen Sie die Sockelleisten zu und bringen Sie diese an, um die Dehnungsfuge entlang der Wände zu verdecken.

Kaschieren Sie die Übergänge zu Heizungsrohren und anderen unbeweglichen Bauteilen mit Abdeckrosetten.

In der Dehnungsfuge am Türübergang oder auf der Fläche (sofern vorhanden) platzieren Sie Übergangsprofile, um die Lücke zu verdecken und die Stolpergefahr zu mindern.

Befreien Sie den Boden abschließend mit einem Besen oder Staubsauger von Staub und losem Schmutz.

Muss ich bei Parkett immer eine Erstpflege durchführen?

Ob nach der Verlegung eine Erstpflege des Parkettbodens erforderlich ist, hängt vom aktuellen Oberflächenschutz ab. Parkett mit Klicksystem ist in der Regel bereits werkseitig geölt oder lackiert.

  • Bei lackierter Oberfläche ist eine Erstpflege optional, aber sinnvoll, wenn Sie den bereits gegebenen Oberflächenschutz zusätzlich verstärken möchten.
  • Bei geölter Oberfläche ist eine zusätzliche Erstpflege nach der Verlegung immer empfehlenswert, um die Schutzwirkung zu maximieren.
  • Bei roher Oberfläche müssen Sie zum Schutz des Parketts zwingend eine Erstpflege mit Öl oder Lack nach der Verlegung vornehmen.

Parkettvergleich: geölt, lakiert, roh

Ob das Parkett geölt oder lackiert wird, hat Einfluss auf Optik, Haptik und Pflegeleichtigkeit des Belags. Nutzen Sie unseren detaillierten Ratgeber als Entscheidungshilfe, um die passende Option für Ihre Bedürfnisse zu finden.

Reinigungs- und Pflegeroutine für einen langfristig schönen Parkettboden

In unseren Detailartikeln erfahren Sie mehr darüber, wie die Oberflächenbehandlung die Pflegeleichtigkeit von Parkett beeinflusst:

FAQ-Bereich

Wie groß darf ein zusammenhängendes Feld ohne Bewegungsfuge bei Parkett sein?

bei Parkett sein? Bei der schwimmenden Verlegung von Parkett darf ein zusammenhängendes Feld maximal 12 m lang und maximal 6 m breit sein, bevor eine zusätzliche Dehnungsfuge auf der Fläche erforderlich ist. So werden Spannungsschäden verhindert. Falls keine Dehnungsfuge auf der Fläche gewünscht ist, sollte das Parkett in größeren Räumen vollflächig verklebt werden.

Welche Trittschalldämmung ist bei schwimmend verlegtem Parkett auf einer Fußbodenheizung erlaubt?

Bei schwimmend verlegtem Parkett auf einer Fußbodenheizung gilt für die Trittschalldämmung:

  • Sie sollte so dünn wie möglich sein.
  • Sie sollte wärmebeständig und leitfähig sein.
  • Ihr Wärmedurchlasswiderstand (Rλ,B) sollte im Idealfall unter 0,01 m²K/W liegen.

Um eine optimale Wärmeeffizienz der Fußbodenheizung zu gewährleisten, sollte der Wärmedurchlasswiderstand des gesamten Bodenaufbaus (Unterlage + Oberbelag) den Grenzwert von 0,15 m²K/W nicht überschreiten.

Muss ich bei Klickparkett auf Estrich eine Dampfbremse verlegen?

Ja, bei Klickparkett auf Estrich und anderen mineralischen Untergründen müssen Sie immer eine Dampfbremse verlegen, um den Oberbelag vor aufsteigender Feuchtigkeit zu schützen. So beugen Sie Schimmelbildung, Aufwölbungen und anderen Feuchteschäden vor.

Wie setze ich Dehnfugen an Türdurchgängen?

Bei der Verlegung von Klickparkett lassen Sie an den Türdurchgängen eine Lücke zwischen der letzten Diele im Raum und dem Türdurchgang als Dehnfuge frei. Mit einem Abstand von 10 mm bis 15 mm geben Sie dem Parkettboden genug Bewegungsfreiraum. Dabei sind die individuellen Herstellerhinweise des Bodenbelags stets zu berücksichtigen.

Schwimmend verlegtes Klickparkett: Was tun bei knarzenden Stellen nach einigen Wochen?

Wenn nach einigen Wochen ein Knarzen oder Knarren zu hören ist, sollten Sie das Geräusch zunächst lokalisieren. Je nach Ausbreitung können folgende Maßnahmen helfen.

Raumklima optimieren: Ein flächendeckendes Knarzen liegt oft an einem ungünstigen Raumklima, auf das das Naturmaterial Holz reagiert. Versuchen Sie, eine konstante Temperatur zwischen 18 °C und 22 °C sowie eine optimale Luftfeuchtigkeit zwischen 40 % und 60 % einzustellen. Nach wenigen Tagen sollte das Knarzen verschwunden sein.

Einzelne Dielen austauschen: Treten die knarzenden Geräusche nur punktuell auf, ist das Klickprofil zwischen einzelnen Dielen möglicherweise beschädigt. Tauschen Sie die betroffenen Stücke aus. Als mittelfristige Lösung kann es auch helfen, etwas Holzleim auf die Verbindungsstelle der betroffenen Dielen aufzutragen.

Neu verlegen oder sanieren: Wenn das Knarzen trotz Gegenmaßnahmen weiterhin dauerhaft zu hören ist, deutet dies auf einen unebenen beziehungsweise zu weichen Untergrund oder einen Verlegefehler hin. In diesem Fall sollten Sie einen professionellen Bodenleger beauftragen. Er kann den Untergrund nachbessern, die Dämmmatte austauschen und das Klickparkett fachgerecht neu verlegen.

Kann ich Klickparkett punktuell verkleben?

Nein, Sie sollten Klickparkett nicht punktuell verkleben, da dies zu einer ungleichmäßigen Belastung führt. Dadurch wird die Stabilität des Bodenbelags gemindert, was wiederum zur Lückenbildung auf der Fläche oder zu einer Beschädigung des Klickprofils zwischen den Dielen führen kann.

Wie entferne ich frische Klebereste von Parkett?

Frische Klebereste können Sie mit einem feuchten Tuch restlos abwischen, sofern Sie sofort handeln. Ist der Fleck bereits leicht angetrocknet, hilft die Zugabe von etwas Spülmittel.

Klickparkett verlegen: Wie plane ich die erste und letzte Reihe bei schiefen Wänden?

Verlegung in der ersten Reihe mit schiefer Wand:

Spannen Sie eine gerade verlaufende Schnur entlang der Wand, die Ihnen als Orientierungslinie dient. Übertragen Sie anschließend die schiefe Wandkontur auf die Dielen und sägen Sie diese entsprechend zu. Berücksichtigen Sie dabei die Dehnungsfuge, also den nötigen Mindestabstand zur Wand von 10 mm bis 15 mm.

Verlegung in der letzten Reihe mit schiefer Wand:

In der letzten Verlegereihe mit schiefer Wand halten Sie die Dielen der letzten Reihe jeweils an die Dielen der vorletzten Reihe. Übertragen Sie die Wandkontur auf die Parkettstücke und sägen Sie sie in Form. Achten Sie auch hier wieder darauf, eine Dehnungsfuge von 10 mm bis 15 mm zur Wand hin freizulassen.

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