Was kostet die Verlegung von Parkett? (2026)

Inhaltsverzeichnis

Für die ordnungsgemäße Verlegung von Parkettboden müssen Sie mehr Kostenfaktoren berücksichtigen als nur den Materialaufwand und die Arbeitsstunden des Bodenlegers. Erfahren Sie, welche Zusatzkosten oft vergessen werden und mit welchen Preisen Sie für Parkettkleber, Altbelagentsorgung und Co. im Durchschnitt rechnen müssen. Mithilfe der transparenten Kostenspannen, konkreten Beispielrechnungen und Spartipps in diesem Guide fällt Ihnen die gründliche Budgetplanung für die Parkettverlegung leicht.

Schnellüberblick – was Sie einplanen sollten

Arbeitskosten je Verlegeart

Preis (€/m²)

20–35 €/m²

30–50 €/m²

Aufwendige Muster (z. B. Fischgrät)

50–70 €/m²

Arbeitskosten je Verlegeart

Preis (€/m²)

10–50 €/m²

4–20 €/lfm

Entfernung Altbelag

3–20* €/m²

* genaue Kosten stark abhängig von der Art und Verlegung des Altbelags

Verlegearten im Vergleich – Arbeitskosten und Besonderheiten im Überblick

Parkett ist eine der vielseitigsten Bodenbelag-Arten, was sich unter anderem an den verschiedenen Verlegemöglichkeiten zeigt: schwimmend oder verklebt. Der folgende Vergleich zeigt Ihnen auf einen Blick, welche durchschnittlichen Arbeitskosten je Verlegevariante anfallen und wie sich Muster und Parkettart auf den Preis auswirken.

Was bedeutet schwimmende Verlegung?

Bei der schwimmenden Verlegung liegt der Hartboden (z. B. Parkett oder Vinylboden) nur auf dem Untergrund auf, er „schwimmt“ also und wird nicht fest mit dem Untergrund verklebt.

Technik

Arbeits­kosten

Zeit­aufwand

Eig­nung WW-FBH*

Pro

Contra

Typische Einsatzfälle

Schwimmend (Klick-Fertigparkett)

20–35 €/m²

20–35 m²/Tag

Bedingt (mit geeigneter Unterlage)

Schnell verlegt, leicht rückbaubar, geringe Anforderungen an den Untergrund

Geringere Stabilität, höherer Tritt­schall, feuchte-/ schwankungs­anfälliger

Mietwohnung, schnelle Renovierung, ebener Bestandsboden

Vollflächige Verklebung (Mehrschicht/Massiv)

30–50 €/m²

10–20 m²/Tag

Ja (mit freigegebenem Kleber)

Maximale Haltbarkeit und Stabilität, leise, optimale Wärmeleitung bei FBH

Aufwändige Verlegung, höhere Zusatzkosten (z. B. Kleber), hohe Anforderungen an den Untergrund

Eigentums­wohnung/ Haus, Wohnräume mit FBH, stark frequentierte Bereiche (kleine Büros oder Geschäfte)

Muster (z. B. Fischgrät, Französisch) – verklebt

50–70 €/m²

8–15 m²/Tag

Ja (abhängig vom Aufbau)

Hochwertige Optik, Wertsteigerung

Zeitaufwändige Verlegung, mehr Verschnitt, höhere Material- und Arbeitskosten

Wohnräume mit Designfokus, repräsentative Wohn- oder Geschäftsräume

Industrieparkett – verklebt

30–45 €/m²

12–25 m²/Tag

Ja

Extrem robust, mehrfach abschleifbar, langlebig

Rustikale Optik, aufwendige Endbehandlung

Große Büros/ Geschäfte/ Lagerhallen, Flure, Küche/ Werkbereich

*WW FBH: Warmwasser Fußbodenheizung

Vergleich der Kosten für die Verlegung von Parkett

Zum Vergrößern anklicken

Welche Zusatzkosten & Nebenkosten muss ich für die Parkettverlegung einplanen?

Für die Parkettverlegung müssen Sie neben den Material- und Arbeitskosten zusätzlich die Ausgaben für die Untergrundvorbereitung und das nötige Zubehör (z. B. Trittschalldämmung, Sockelleisten oder Parkettkleber) einplanen.

Welche Zusatz- und Nebenkosten konkret für die Verlegung anfallen, hängt von den individuellen Gegebenheiten Ihres Projekts ab. Die Höhe der einzelnen Kosten wiederum wird durch mehrere Einflussfaktoren bestimmt.

Kostenfaktoren:

Untergrundvorbereitung: Evtl. nötige Nachbesserungsarbeiten im kleinen Umfang (günstig) oder großen Umfang (teuer)

Grundierung / Haftbrücke: Nötige Menge angesichts der Größe der zu grundierenden Fläche

Ausgleichsspachtel / nivellieren: Nötige Menge angesichts der Größe der zu verspachtelnden Fläche

Trittschallunterlage: Material, Art und Größe der Unterlage

Parkettkleber: Qualität und nötige Menge des Klebers

Sockelleisten: Material, Art und nötige Länge der Sockelleisten

Türen/Zargen kürzen: Anzahl und Material der zu kürzenden Türen oder Zargen

Altbelag entfernen/entsorgen: Menge, Art und Verlegevariante des Altbelags; mengen- und ortsbedingte Entsorgungsgebühren

Ersteinpflege/Endbehandlung: Art und Umfang der Behandlung samt evtl. erforderlichem Zubehör (z. B. Öl und Wachs)

Anfahrt / Mindestpauschale: Höhe der Anfahrtspauschale und/oder Distanz zum Anbieter (bei Abrechnung pro Kilometer); Höhe der Pauschale für Kleinflächen (meist bis 20 m²)

Was bedeutet nivellieren bei Bodenarbeiten?

Boden nivellieren beschreibt eine bauliche Maßnahme, durch die Unebenheiten im Untergrund (z. B. Höhenunterschiede, Risse, Dellen) ausgeglichen werden, sodass eine glatte, ebenmäßige Fläche entsteht. Hierfür wird eine Ausgleichsmasse aufgetragen, auch Nivelliermasse genannt.

Parkett verlegen lassen: Durchschnittspreise für Untergrund, Anfahrt & Co.

Position

Richtwert (netto)

Hinweis

Untergrund­vorbereitung (gesamt, je nach Zustand)

10–50 €/m²

Mix aus Grundierung/ Spachtel; abhängig von Ebenheitsabweichung

Grundierung / Haftbrücke

2–6 €/m²

Je nach Saugfähigkeit/ Untergrundar

Ausgleichsspachtel (Material + Arbeit)

8–40 €/m²

Dünnlagen günstiger; starke Unebenheiten teurer

Trittschallunterlage

2–10 €/m²

PE-/ Kork-/ Gummiunterlagen; FBH-geeignet beachten

Parkettkleber (elastisch)

5–15 €/m²

Verbrauch nach Zahnung/ Plankenformat

Sockelleisten montieren

8–15 €/lfm

zzgl. Leistenmaterial (falls nicht enthalten)

Türkürzen / Zargen anpassen

20–60 €/Stk.

Material & Türart (Holz/ Stahlzarge)

Altbelag entfernen

2–16 €/m²

Teppich & PVC günstiger als Fliese, Laminat & Parkett

Altbelag entsorgen

5–15 €/m²

Deponiegebühren regional unterschiedlich, haushaltsübliche Mengen oft kostenlos entsorgbar

Ersteinpflege / Endbehandlung

12–20 €/m²

Arbeitskosten zzgl. Öl/ Wachs/ Lack, je nach System

Anfahrt

20–80 € pauschal

Distanz-/ Zonenabhängig

Mindestpauschale / Kleinflächenzuschlag

40–200 € pauschal

Häufig bei 15–20 m²

Wie berechne ich die Kosten für die Verlegung von Parkett? – Formel & Beispiel

Für eine gründliche Budgetplanung ermitteln Sie zunächst alle flächenabhängigen Kosten (z. B. Materialkosten, Arbeitskosten und Grundierung) und multiplizieren diese mit der zu bearbeitenden Fläche in Quadratmetern. Anschließend addieren Sie alle Kosten, die pro Meter berechnet werden (z. B. Sockelleisten) oder bei denen es sich um feste Pauschalen handelt (z. B. Anfahrtskosten des Bodenlegers).

Allgemeine Formel zur Berechnung der Kosten für die Parkettverlegung:

Gesamtkosten

Fläche × (Materialkosten Parkettboden + Arbeitskosten/m² + Untergrundvorbereitung/m² + Unterlage/m² + Parkettkleber/m² + Entfernung bzw. Entsorgung Altbelag/m² + Ersteinpflege bzw. Endbehandlung/m²)

+ lfm Leisten × €/lfm

+ fixe Posten (u. a. Anfahrt)

Beispielhafter Raum:

  • Fläche: 20 m²
  • Raumumfang: 18 m

Beispielhafte Kosten für das Projekt:

  • Arbeitskosten für die vollflächige Verklebung: 40 €/m²
  • Arbeitskosten für die schwimmende Verlegung: 25 €/m²
  • Materialkosten für den Parkettboden (bei beiden Verlegearten): 50 €/m²

Zusatz-/Nebenkosten:

  • Arbeitskosten für die Untergrundvorbereitung: 20 €/m²
  • Grundierung: 5 €/m²
  • Ausgleichsspachtel: 10 €/m²
  • Trittschallunterlage: 5 €/m²
  • Parkettkleber: 10 €/m²
  • Altbelag entfernen & entsorgen (Teppich): 8 €/m² für Entfernung; Entsorgung gratis
  • Ersteinpflege/Endbehandlung (Öl): 20 €/m² Arbeitskosten; Material inklusive
  • Sockelleisten (Material und Arbeitskosten zusammen): 15 €/lfm
  • Zwei Türen im Raum kürzen: 25 €/Stück -> 50 € gesamt
  • Anfahrtspauschale: 30 €
  • Kleinflächenzuschlag: 100 €

Rechenbeispiel für vollflächige Verklebung

Planen Sie für diese Verlegevariante grundsätzlich etwas mehr Budget ein, denn der Arbeitsaufwand ist hier höher als bei der schwimmenden Verlegung. Zudem setzt die vollflächige Verklebung von Parkett einen absolut ebenmäßigen Boden voraus, sodass die Untergrundvorbereitung oft umfangreicher ausfällt. Beides spiegelt sich im Preis wider. Hinzu kommen Zusatzkosten (z. B. für Parkettkleber), die bei der schwimmenden Verlegung entfallen.

Berechnen Sie als Zwischenschritt zunächst die Kosten für die Untergrundarbeiten:

Untergrundvorbereitung/m² = (Arbeitskosten Untergrundvorbereitung/m² + Grundierung/m² + Aussgleichsspachtel/m²)

  • 20 € + 5 € + 10 € = 35 €/m²

Hinweis: Diese Kosten fallen nur an, wenn überhaupt Nachbesserungen im Untergrund erforderlich sind. Befindet sich der Boden bereits in einem guten bis perfekten Zustand, sind die Kosten entsprechend niedriger oder entfallen sogar.

Nun setzen Sie die Kosten für den Untergrund zusammen mit den übrigen Kostenfaktoren in die Formel ein. Die Ausgaben für die Trittschalldämmung fallen weg, da diese bei der vollflächigen Verklebung von Parkettboden nicht erforderlich ist. Sie werden in diesem Beispiel daher mit 0 € ausgewiesen.

Allgemeine Formel:

Gesamtkosten

Fläche × (Materialkosten Parkettboden + Arbeitskosten/m² + Untergrundvorbereitung/m² + Unterlage/m² + Parkettkleber/m² + Entfernung bzw. Entsorgung Altbelag/m² + Ersteinpflege bzw. Endbehandlung/m²)

+ lfm-Leisten × €/lfm +

+ fixe Posten

Mit eingesetzten Werten:

Gesamtkosten

20 m² × (50 € + 40 € + 35 € + 0 € + 10 € + 8 € + 20 €)

+ 18 m × 15 €

+ 50 € (Türkürzung) + 30 € (Anfahrtspauschale) + 100 € (Kleinflächenzuschlag)

Berechnung mit Zwischenergebnissen:

  • 20 m² × 163 € + 270 € + 50 € (Türkürzung) + 30 € (Anfahrtspauschale) + 100 € (Kleinflächenzuschlag) = 3710 € Gesamtkosten

Rechenbeispiel für schwimmende Verlegung

Sie können Parkett schwimmend verlegen lassen, wenn Sie Ihr Projekt möglichst kostengünstig realisieren möchten. Auch bei dieser Variante ist eine Untergrundvorbereitung nötig, wobei schwimmendes Parkett (z. B. Fertigparkett oder Landhausdielen mit Klick-System) kleinere Unebenheiten im Boden verzeiht. Der Aufwand ist somit im Normalfall niedriger. Darüber hinaus sparen Sie die Zusatzkosten für den Parkettkleber und andere Materialien, die für die vollflächige Verklebung erforderlich sind.

Berechnen Sie als Zwischenschritt zunächst die Kosten für die Untergrundarbeiten:

In unserem Beispiel fallen nur die reinen Arbeitskosten für eine einfache Untergrundvorbereitung an, da der Boden lediglich minimale Höhenunterschiede aufweist und somit keine Ausgleichsarbeiten nötig sind.

Untergrundvorbereitung/m² = (Arbeitskosten Untergrundvorbereitung/m² + Grundierung/m² + Aussgleichsspachtel/m²)

  • 20 € + 0 € + 0 € = 20 €/m²

Nun setzen Sie diesen Betrag sowie alle übrigen Kosten in die Gesamtformel ein. Während die Ausgaben für den Parkettkleber entfallen, kommen nun die Kosten für die Trittschalldämmung hinzu. Sie ist bei schwimmend verlegtem Parkett erforderlich, um den Tritt- und Gehschall zu mindern.

Allgemeine Formel:

Gesamtkosten

Fläche × (Materialkosten Parkettboden + Arbeitskosten/m² + Untergrundvorbereitung/m² + Unterlage/m² + Parkettkleber/m² + Entfernung bzw. Entsorgung Altbelag/m² + Ersteinpflege bzw. Endbehandlung/m²)

+ lfm-Leisten × €/lfm +

+ fixe Posten

Mit eingesetzten Werten:

Gesamtkosten

20 m² × (50 € + 25 € + 20 € + 5 € + 0 € + 8 € + 20 €)

+ 18 m × 15 €

+ 50 € (Türkürzung) + 30 € (Anfahrtspauschale) + 100 € (Kleinflächenzuschlag)

Berechnung mit Zwischenergebnissen:

  • 20 m² × 128 € + 270 € + 50 € (Türkürzung) + 30 € (Anfahrtspauschale) + 100 € (Kleinflächenzuschlag) = 3010 € Gesamtkosten

Untergrundvorbereitung für Parkett – wann es teuer wird

Es gilt: Je umfangreicher die erforderliche Untergrundvorbereitung ist, desto höher fallen die Gesamtkosten aus. Um den Arbeitsaufwand einzuschätzen, erfolgt zunächst eine gründliche Prüfung des Bodens in zweierlei Hinsicht:

  • optische und physische Prüfung
  • - Boden muss trittfest, eben, sauber und trocken sein
  • CM-Messung zur Ermittlung der Restfeuchte (CM-Werte)
  • - Höchstwert Zement: ≤ 1,8 CM-% (beheizt) bis 2,0 CM-% (unbeheizt)
  • - Höchstwert Calciumsulfat/Anhydrit: ≤ 0,3 CM-% (beheizt) bis 0,5 CM-% (unbeheizt)

Was ist die CM-Messung?

Mit der CM-Messung wird die vorhandene Restfeuchte im Untergrund (z. B. Estrichboden) ermittelt. So lässt sich feststellen, ob der Oberbelag schadensfrei verlegt werden kann oder zunächst eine Trocknung des Untergrunds erforderlich ist. Die Abkürzung CM steht für Calciumcarbid-Methode.

Was sind CM-Werte?

CM-Werte werden mithilfe der Calciumcarbid-Methode (CM) zur Restfeuchte-Messung erhoben, um den Feuchtigkeitsgehalt im Boden festzustellen. Die CM-Werte werden in Prozent angegeben und dürfen bestimmte, materialabhängige Höchstwerte nicht überschreiten.

Geringer Kostenaufwand

Mittlerer Kostenaufwand

Hoher Kostenaufwand

Zeigt die CM-Messung eine zu hohe Restfeuchte im Untergrund, muss dieser zunächst getrocknet werden. In leichten Fällen reicht eine Kombination aus heizen und lüften, unter Anleitung eines Profis.

Bei einem deutlich erhöhten Feuchtigkeitsgehalt hingegen hilft meist nur ein professionelles Trocknungsgerät, das über mehrere Tage laufen muss und somit höhere Kosten verursacht.

Am teuersten wird die Untergrundvorbereitung, wenn die vorhandene Restfeuchte und/oder die physischen Schäden nicht behoben werden können und der Estrich komplett neu gegossen werden muss.

Lassen Sie die Prüfung und Vorbereitung des Untergrunds in jedem Fall von einem Fachbetrieb durchführen. Fehler können zu einer Beschädigung des Parkettbodens führen (z. B. durch Schimmelbildung), seine Haftbarkeit mindern oder für Unebenheiten sorgen. All dies mündet in hohen Folgekosten.

Gut zu wissen: Fachbetriebe für Bodenbelagsarbeiten sind vertraglich dazu verpflichtet, vor der Parkettverlegung eine ordnungsgemäße Untergrundprüfung durchzuführen. Dies wird im Prüfprotokoll zur Ermittlung der Belegreife dokumentiert. In unserem Detailartikel erfahren Sie, welche weiteren Protokolle für Estrich und Fußbodenheizung vor der Verlegung des Oberbelags anzufertigen sind.

Wie lange dauert die Verlegung von Parkettboden?

Professionelle Bodenleger benötigen für die Parkettverlegung in einem normal geschnittenen Raum (quadratisch) mit 20 m² Fläche im Durchschnitt einen Arbeitstag. Der genaue Zeitaufwand hängt von der Verlegeart ab, wobei die schwimmende Verlegung schneller zu bewerkstelligen ist als die Verklebung. Darüber hinaus erfordern komplexe Muster (z. B. Fischgrät) mehr Arbeitsstunden als einfache Designs.

Wichtig: Dieser Richtwert bezieht sich allein auf den Verlegeprozess. Bei der Zeitplanung sollten Sie auch die vorbereitenden Schritte sowie die Trocken- und Ruhezeit nach Fertigstellung der Verlegung bzw. nach der Endbehandlung einkalkulieren.

Diese Faktoren wirken sich auf den Zeitaufwand des gesamten Prozesses aus:

  • Akklimatisierung des Parketts vor Ort (mind. 48 Stunden)
  • Durchführung der Untergrundarbeiten (Dauer je nach Arbeitsumfang)
  • Verlegung des Parketts (Dauer abhängig von Verlegeart und Muster)
  • Trockenzeit bei vollflächig verklebtem Parkett (12 bis 24 Stunden, je nach Angaben des Kleberherstellers)
  • Ruhe-/Einwirkzeit nach der Endbehandlung mit Öl, Lack oder Wachs (mind. 24 Stunden, je nach Oberflächenbehandlung und Herstellerangaben)

Spartipps rund um die Parkettverlegung – so senken Sie die Kosten

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Angebote gründlich vergleichen

Nehmen Sie sich Zeit für die Suche nach einem geeigneten Parkettleger. Berücksichtigen Sie dabei neben den Arbeitskosten auch die Nebenkosten (z. B. Material) sowie pauschal berechnete Kosten (z. B. Anfahrtspauschale) in den Angeboten.

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Angebotsposten prüfen

Möglicherweise werden Leistungen berechnet, die für Ihr individuelles Projekt nicht relevant sind. Ein Beispiel ist die Entfernung von Altbelag, obwohl es sich um einen Neubau ohne Altbelag handelt.

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So gut wie möglich vorarbeiten

Bodenleger stellen den Rückbau und die Entsorgung des Altbelags in der Regel in Rechnung. Bei schwimmend verlegten Hartböden können Sie diesen Schritt jedoch problemlos selbst durchführen. Die Entsorgung ist bei haushaltsüblichen Mengen vielerorts kostenlos.

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Auf Qualität setzen

Vermeintliche Schnäppchen in puncto Parkett und Bodenleger erweisen sich schnell als falsche Sparsamkeit, wenn die Qualität beziehungsweise das Arbeitsergebnis minderwertig ist. Wählen Sie beides daher mit Bedacht aus.

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Folgekosten vermeiden

Schätzen Sie Ihre handwerklichen Fähigkeiten ehrlich ein, falls Sie die DIY-Verlegung planen, da Fehler teure Ausbesserungen nach sich ziehen können. Die höheren Kosten für einen Profi in Kauf zu nehmen, erweist sich auf lange Sicht meist als wirkungsvollere Sparmaßnahme.

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Sales nutzen

Halten Sie nach attraktiven Parkett-Angeboten und Restposten Ausschau, wie Sie sie regelmäßig in unserem Shop finden. So senken Sie die Materialkosten pro Quadratmeter.

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Parkettarten mixen

Wählen Sie für die Hauptbereiche Ihres Zuhauses (z. B. Wohnzimmer und Schlafzimmer) ein edles Massivparkett oder ein aufwändiges Muster. Für selten genutzte Bereiche (z. B. Abstellraum) ist ein simples und somit günstigeres Fertigparkett ausreichend. So können Sie sich selbst bei einem knappen Budget Ihr Wunschparkett leisten.

FAQ

Was kostet es, Parkettboden verlegen zu lassen?

Die schwimmende Verlegung von Parkett kostet im Durchschnitt 20 € bis 35 € pro Quadratmeter. Für vollflächig verklebtes Parkett betragen die Kosten durchschnittlich 30 € bis 50 € pro Quadratmeter. Hierbei handelt es sich um die reinen Arbeitskosten, ohne eventuell anfallende Neben- und Zusatzkosten (z. B. Parkettkleber, Anfahrtspauschale etc.).

Welche Faktoren beeinflussen die Verlegekosten am meisten?

Die Quadratmeteranzahl, die Raumform, die Parkettart, die Verlegeart und das gewünschte Verlegemuster beeinflussen die Verlegekosten am meisten. Es gilt: Je komplexer und aufwändiger die Arbeit, desto höher sind die Kosten.

Parkett schwimmend oder verklebt: Was ist besser?

Wenn Sie Wert auf eine schnelle und kostengünstige Verlegung sowie einen einfachen Rückbau legen, sollten Sie die schwimmende Verlegung wählen. Für maximale Haltbarkeit hingegen ist die vollflächige Verklebung die bessere Wahl, da sie ein Höchstmaß an Stabilität sicherstellt.

Wie lange dauert Parkett verlegen?

Der Zeitaufwand hängt von der Verlegeart (schwimmend oder verklebt) ab. Zudem kann ein komplexes Muster oder die Verlegung in einem verwinkelten Raum die Dauer bis zur Fertigstellung verlängern.

  • Schwimmend verlegtes Parkett: 20–35 m²/Tag
  • Vollflächig verklebtes Parkett: 10–20 m²/Tag
  • Verklebtes Parkett mit komplexem Muster (z. B. Fischgrät): 8–15 m²/Tag
  • Verklebtes Industrieparkett: 12–25 m²/Tag

Was kostet die Untergrundvorbereitung konkret?

Die Kosten für die gesamte Untergrundvorbereitung belaufen sich im Durchschnitt auf 10 € bis 50 €. Der genaue Preis hängt vom Umfang der erforderlichen Arbeiten ab.

Verlegekosten pro m² oder Pauschalpreis: Was ist vorteilhafter?

Aus Sicht des Auftraggebers ist die Berechnung pro Quadratmeter in der Regel vorteilhafter, da dies einen transparenten Angebotsvergleich und eine einfache Budgetkalkulation ermöglicht.

Und: Bei einem Pauschalpreis kann der Bodenleger später trotzdem einen Aufschlag berechnen, wenn der Arbeitsaufwand höher ausfällt als ursprünglich geplant. Eine Preiskorrektur nach unten erfolgt hingegen meist nicht, selbst wenn das Projekt schneller fertiggestellt wird als erwartet.

Was kostet die Entsorgung des alten Bodenbelags?

Für die Entsorgung des Altbelags berechnen Bodenleger im Durchschnitt 5 € bis 15 € je nach Art und Menge. Den alten Belag selbst zu entsorgen ist vielerorts kostenlos, da die meisten Deponien keine Gebühr für haushaltsübliche Mengen berechnen.

Ist Parkett verlegen in der Mietwohnung anders zu kalkulieren?

Ja, denn in Mietwohnungen wird Parkett in der Regel schwimmend verlegt, sodass bestimmte Zusatzkosten wegfallen (z. B. für Parkettkleber). Zudem sind die Verlegekosten mit 20 € bis 35 € pro m² günstiger als bei der vollflächigen Verklebung (30 € bis 50 €/m²).

Spare ich, wenn ich Parkettboden selbst verlege?

Mit der DIY-Verlegung sparen Sie nur, wenn Sie ausgeprägte handwerkliche Fähigkeiten besitzen, da ansonsten hohe Folgekosten auftreten können. Insbesondere eine mangelhafte Untergrundvorbereitung erfordert kostspielige Nachbesserungen durch einen Profi. Daher ist es meist günstiger, direkt einen professionellen Bodenleger zu beauftragen.

Wie wirken sich Muster (Fischgrät etc.) auf die Kosten aus?

Fischgrät und andere komplexe Muster nehmen mehr Zeit in Anspruch, da sie aufwändiger zu verlegen sind und viele Zuschnitte erfordern. Zudem verursachen solche Muster einen Verschnitt von mindestens 10 %, was die Kosten pro Quadratmeter zusätzlich erhöht.

Welche Zusatzkosten für die Parkettverlegung muss ich einkalkulieren?

Denken Sie an die Anfahrtspauschale, die Mindestpauschale für kleine Flächen (meist bis 20 m²), die Kosten für die Kürzung der Türen und die Sockelleisten. Diese Zusatzkosten werden oft vergessen, summieren sich aber schnell.

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