Was ist gebürstetes Parkett?

Wie der Name bereits verrät, wird das Parkett tatsächlich gebürstet. Genauer gesagt, wird das Holz mit einer Bürste in Faserrichtung behandelt. Durch das Bürsten werden werden die weichen Teile des Holzes mehr oder weniger stark entfernt, so dass die harten Anteile, also die Maserung bzw. die Jahresringe übrig bleiben.

Es entsteht eine plastische Holzoberfläche, die besonders natürlich wirkt. Zudem überzeugt ein gebürsteter Parkettboden durch eine einzigartige Haptik und ein tolles Laufgefühl. Die Struktur des Bodens kaschiert zusätzlich Schmutz und kleine Schäden, ohne dass sich Schmutz oder Staub in der Struktur einnistet.

Als Nachteil von gebürsteten Parkett wird meist angebracht, dass sich diese Art von Holzboden durch die strukturierte Oberfläche schwieriger wischen lässt. ABER: bei regelmäßiger Reinigung sollte sich kein Schmutz in den Rillen ansammeln. Unbestreitbar ist jedoch, dass sich gebürstetes Parkett nicht renovieren, also abschleifen lässt - zumindest nicht, ohne die Struktur zu verlieren.

Zwar gelten gebürstete Landhausdielen als äußerst robust, die kleine Kratzer und Flecken besser verzeihen, aber unverwüstlich sind sie nicht. Bei einem ramponierten Boden bleibt nur, damit zu leben oder die Struktur wegzuschleifen.

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