Wie nachhaltig ist ein Bambusboden?

Nicht zu arbeiten, hat auch Vorteile, zumindest in der Funktion als Bambusparkett. Denn dieses Material - Bambus gilt, botanisch gesehen, als Gras und nicht als Holz - ,,arbeitet" nur wenig bei Feuchtigkeitseinwirkung. Der hohe Anteil von anorganischen Stoffen im Bambus verhindert dessen „Aktivitäten". Das hat für Sie den Vorteil, dass Bambusparkett nicht aufquillt, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist. Nur allzu starke Feuchtigkeitsunterschiede sollten Sie generell vermeiden.

Bambus - dieses Gras hat es in sich

Bambus ist alles andere als ein „faules Holz". Denn Bambus wächst enorm schnell - pro Tag bis zu 30 cm sind keine Seltenheit - und sind bereits nach fünf Jahren erntereif. Aufgrund dieses Wachstums kann Bambus auch gut CO² binden - so viel wie kein anderer Baum. Zudem stirbt die Pflanze nicht, wenn sie geerntet wird. Sie schlägt wieder aus, um neuen Bambus zu produzieren. Diese Eigenschaften machen Bambus zu einem ökologisch sehr nachhaltigen Parkett, wenn gleich der lange Transportweg aus China oder Südamerika diese positive Ökobilanz etwas beeinträchtigt.

Auch wenn Bambus offiziell zu den Gräsern zählt, so weisen diese „Halme" einen extrem hohen Härtegrad auf. Das bedeutet für Bambusparkett eine sehr lange Lebensdauer sowie eine hohe Widerstandsfähigkeit. Zwei weitere  Eigenschaften, die Parkett aus Bambus zu einem der nachhaltigsten Rohstoffe machen, die es in der Holzverarbeitung gibt.


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